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Bitcoin zeigt sich robust: Bringen die US-Inflationsdaten Entlastung?

Trotz zunehmender Eskalation im Iran zeigt sich Bitcoin robust. Anleger warten gespannt auf neue US-Inflationsdaten und Zinssignale der Fed.

Daniel Hoppmann
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Eine Bitcoin-Münze vor einem Kerzen-Chart.

Beitragsbild: Shutterstock

| Wie geht es mit Bitcoin weiter?

Bitcoin hält sich trotz weiterer Eskalationen im Nahen Osten weiterhin knapp unterhalb der 70.000 US-Dollar. Das zeigen Daten von TradingView. Im 24-Stunden-Vergleich büßt die Kryptowährung leicht um 0,3 Prozent ein und handelt zum Zeitpunkt des Schreibens bei 69.994 US-Dollar.

Ähnlich verhält sich der Altcoin-Sektor. Ethereum kann die wichtige Marke der 2.000 US-Dollar halten, verliert im Tagesvergleich aber dennoch fast ein Prozent. Gleiches Bild bei der Riege der zehn wertvollsten Kryptowährungen.

Gestern noch schien sich die Lage am Krypto-Markt zu entspannen, nachdem Donald Trump ein baldiges Ende des Kriegs im Iran angekündigt hatte. Diese Hoffnungen dürften nun wieder etwas in die Ferne gerückt sein. Lagen die Prognosen auf Polymarket gestern noch bei 79 Prozent, dass bis Ende Juni ein Waffenstillstand erreicht werde, so fiel dieser Wert nun um 12 Prozentpunkte.

Lediglich an der Wall Street wagen sich Anleger zunehmend aus der Deckung. Die Bitcoin-Spot-ETFs bauen ihre Zuflüsse aus. Am Dienstag investierten Anleger über die Indexfonds etwas mehr als 250 Millionen US-Dollar. Nach vier Monaten, in denen über 6 Milliarden aus den Anlageprodukten flossen, könnte der März die langerhoffte Kehrtwende bringen. Aktuell stehen die monatlichen Inflows bei fast einer Milliarde US-Dollar.

Im Fokus stand zuletzt der Ölpreis. Nachdem der Iran die wichtige Straße von Hormus geschlossen hatte, gab es einen Preisschock am Markt. Von seinem Hoch bei 120 US-Dollar am Montag fiel der Kurs heute auf etwa 83 US-Dollar pro Barrel, nachdem die Internationale Energieagentur (IEA) in Absprache mit den G7-Staaten wohl eine massive Freigabe der Ölreserven vorbereitet.

Anleger warten auf US-Inflationsdaten

Da sich die Lage am Ölmarkt zumindest vorläufig zu stabilisieren scheint, richten Anleger den Blick in die USA. Dort gibt das Bureau of Labor Statistics heute gegen 13:30 Uhr deutscher Zeit die aktuellen Inflationsdaten für den Februar bekannt. Analysten gehen von einer unveränderten Rate von 2,4 Prozent aus. Was in den Daten nicht auftauchen dürfte: Etwaige Inflationseffekte des Iran-Kriegs. Diese könnten frühestens in den Zahlen für den März einfließen.

Für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed dürften die Daten dennoch entscheidend sein. Bleibt die Inflation hartnäckig über dem Zielwert von zwei Prozent, könnte die Fed eine Lockerung der Geldpolitik weiter hinauszögern. An den Terminmärkten zeichnet sich bereits ein vorsichtiges Bild ab: Laut FedWatch-Tool der CME rechnen die meisten Anleger derzeit erst ab September mit einer ersten Leitzinssenkung. Schwächer als erwartete Inflationsdaten könnten diese Erwartungen hingegen wieder nach vorn verschieben.

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