Donald Trump droht dem Iran mit heftigen Angriffen, wenn dieser nicht bis Dienstagabend einlenkt und die Straße von Hormus öffnet. Trotz seiner harschen Worte kann der Bitcoin-Kurs um 3,4 Prozent auf 69.100 US-Dollar zulegen und der gesamte Krypto-Markt wird von grünen Zahlen geprägt. Eine Erklärung für die positive Reaktion ist der sogenannte “Taco-Trade” und die damit einhergehende Hoffnung auf Deeskalation, denn der US-Präsident hat sein Ultimatum an Teheran nun schon zum dritten Mal verschoben. Zudem soll es Gespräche über einen möglichen 45-tägigen Waffenstillstand geben.
Bitcoin profitierte bei seinem jüngsten Anstieg von einem “Short Squeeze”, wie die Liquidationsdaten zu den einseitigen Positionen verdeutlichen. Von den 273,8 Millionen US-Dollar an Futures-Liquidationen, die sich über 24 Stunden auf 81.819 Trader verteilten, entfielen 196,7 Millionen US-Dollar auf Short-Positionen gegenüber 77,1 Millionen US Dollar auf Long-Positionen, was einem Verhältnis von fast 3:1 entspricht.
Krypto-Kurse blühen am Ostermontag auf
Nicht nur die Krypto-Leitwährung schnitt in den vergangenen 24 Stunden positiv ab, auch verschiedene Top-Altcoins glänzten mit Kursgewinnen. Ethereum handelt nach einem 4,7 prozentigen Kurszuwachs bei 2.130 US-Dollar, XRP steht infolge eines 3,2-prozentigen Anstiegs bei 1,34 US-Dollar und Hyperliquid als Konsequenz des 4-prozentigen Plus bei 37 US-Dollar. Laut einem neuen Grayscale-Report könnten verschiedene Altcoin-Projekte derzeit attraktive Einstiegskurse für Anleger bieten. Dabei werden fünf Kryptowährungen namentlich genannt.
Wie nachhaltig die jüngste Krypto-Erholung ist, muss sich jedoch erst zeigen. Laut der dezentralen Wettplattform Polymarket liegt die Wahrscheinlichkeit für einen Bitcoin-Kursanstieg auf 80.000 US-Dollar im April bei nur 16 Prozent, wohingegen einer Korrektur auf 60.000 US-Dollar eine Wahrscheinlichkeit von 31 Prozent zugeschrieben wird.
“Die Preisschmerzen liegen weitgehend hinter uns, aber die Zeitschmerzen bleiben wahrscheinlich bestehen”, hatte Krypto-Analyst James Check kürzlich erklärt. Dementsprechend müssten sich Investoren auf eine zähe Seitwärtsphase einstellen, die sich aber hervorragend für einen regelmäßigen Bitcoin-Sparplan anbieten könnte.
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