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Bitcoin-Kurs steigt auf 69.000 US-Dollar: Beginnt nun der Krypto-Frühling?

Hoffnungen auf eine Deeskalation im Iran treiben Bitcoin- und den Krypto-Markt nach oben. Warum Anleger dennoch vorsichtig bleiben sollten.

Tobias Zander
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Bitcoin und ein Blumenstrauß

Beitragsbild: Shutterstock

| Der Krypto-Frühling scheint schon in den Startlöchern zu stehen

Donald Trump droht dem Iran mit heftigen Angriffen, wenn dieser nicht bis Dienstagabend einlenkt und die Straße von Hormus öffnet. Trotz seiner harschen Worte kann der Bitcoin-Kurs um 3,4 Prozent auf 69.100 US-Dollar zulegen und der gesamte Krypto-Markt wird von grünen Zahlen geprägt. Eine Erklärung für die positive Reaktion ist der sogenannte “Taco-Trade” und die damit einhergehende Hoffnung auf Deeskalation, denn der US-Präsident hat sein Ultimatum an Teheran nun schon zum dritten Mal verschoben. Zudem soll es Gespräche über einen möglichen 45-tägigen Waffenstillstand geben.

Bitcoin profitierte bei seinem jüngsten Anstieg von einem “Short Squeeze”, wie die Liquidationsdaten zu den einseitigen Positionen verdeutlichen. Von den 273,8 Millionen US-Dollar an Futures-Liquidationen, die sich über 24 Stunden auf 81.819 Trader verteilten, entfielen 196,7 Millionen US-Dollar auf Short-Positionen gegenüber 77,1 Millionen US Dollar auf Long-Positionen, was einem Verhältnis von fast 3:1 entspricht.

Krypto-Kurse blühen am Ostermontag auf

Nicht nur die Krypto-Leitwährung schnitt in den vergangenen 24 Stunden positiv ab, auch verschiedene Top-Altcoins glänzten mit Kursgewinnen. Ethereum handelt nach einem 4,7 prozentigen Kurszuwachs bei 2.130 US-Dollar, XRP steht infolge eines 3,2-prozentigen Anstiegs bei 1,34 US-Dollar und Hyperliquid als Konsequenz des 4-prozentigen Plus bei 37 US-Dollar. Laut einem neuen Grayscale-Report könnten verschiedene Altcoin-Projekte derzeit attraktive Einstiegskurse für Anleger bieten. Dabei werden fünf Kryptowährungen namentlich genannt.

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Wie nachhaltig die jüngste Krypto-Erholung ist, muss sich jedoch erst zeigen. Laut der dezentralen Wettplattform Polymarket liegt die Wahrscheinlichkeit für einen Bitcoin-Kursanstieg auf 80.000 US-Dollar im April bei nur 16 Prozent, wohingegen einer Korrektur auf 60.000 US-Dollar eine Wahrscheinlichkeit von 31 Prozent zugeschrieben wird.

“Die Preisschmerzen liegen weitgehend hinter uns, aber die Zeitschmerzen bleiben wahrscheinlich bestehen”, hatte Krypto-Analyst James Check kürzlich erklärt. Dementsprechend müssten sich Investoren auf eine zähe Seitwärtsphase einstellen, die sich aber hervorragend für einen regelmäßigen Bitcoin-Sparplan anbieten könnte.

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