Trump-Rallye verpufft 

Bitcoin-Kurs rutscht unter 103.000 US-Dollar

Die Erholung am Krypto-Markt hält nicht lange: Bitcoin rutscht ab, Altcoins schwächeln und der KI-Hype verliert an Kraft. So geht es weiter.

Johannes Macswayed
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Bitcoins Erholung gerät zunächst ins Stocken.

Beitragsbild: Shutterstock

| Die Stimmung unter Bitcoin-Anlegern ist derzeit katastrophal
  • Nach einer kurzen Erholung zu Wochenbeginn gerät der Krypto-Markt erneut unter Druck. Bitcoin fällt am Dienstagabend kurzzeitig unter die Marke von 103.000 US-Dollar.
  • Damit sind die Gewinne aus der sogenannten “Tariff-Dividend“-Rallye, ausgelöst durch Donald Trumps Ankündigung neuer Wirtschaftsanreize, zunächst wieder neutralisiert.
  • Auch die Einigung im US-Senat zur Beendigung des Regierungsshutdowns sorgt nicht für Auftrieb am Markt – obwohl sich der S&P 500 zwischenzeitlich von seinem Tagestief erholt.
  • Am Altcoin-Markt setzt sich die Schwäche fort. Ethereum verliert 1,2 Prozent auf 3.470 US-Dollar, während Solana, XRP und Sui zwischen drei und vier Prozent nachgeben. Das Muster ist klar: Anleger nehmen nach der kurzen Erholungsphase Gewinne mit, bevor die großen Coins nachhaltige Stärke zeigen.
  • Besonders deutlich spiegelt sich der Abverkauf in Krypto-nahen Aktien wider. Titel wie CleanSpark, Hut 8 oder Core Scientific verlieren zwischen acht und elf Prozent. Auch Bitdeer und TeraWulf notieren zweistellig im Minus.
  • Die Kursverluste stehen im Zusammenhang mit einer Abschwächung des KI-Infrastrukturbooms, der zuletzt als Wachstumstreiber für Bitcoin-Miner galt.
  • Für zusätzlichen Druck sorgte hier der japanische Technologieriese SoftBank, der seine gesamte Beteiligung an Nvidia im Wert von 5,8 Milliarden US-Dollar abgestoßen hat. Die Nachricht drückte auch den Nasdaq um 0,7 Prozent ins Minus.
  • Mit dem Rücksetzer hat Bitcoin zudem das “CME-Gap“ geschlossen, das sich über das Wochenende gebildet hatte – ein technischer Effekt, der häufig zu kurzfristigen Korrekturen führt.
  • Insgesamt befindet sich der Markt in einer Phase der Neuorientierung. Nach Wochen der Unsicherheit rund um US-Zölle, Zinspolitik und den KI-Hype bleibt das Vertrauen der Anleger zwar bestehen, kurzfristig dominiert jedoch Risikoaversion.
  • Viele Analysten sehen dennoch Anzeichen einer Stabilisierung. Julio Moreno von CryptoQuant verweist auf den “Apparent Demand“-Indikator: Dieser zeigt erstmals seit dem 7. Oktober wieder eine steigende Nachfrage nach Bitcoin – ein mögliches Frühzeichen für eine Rückkehr des Anlegervertrauens.
  • Die wichtigsten Chart-Level für Bitcoin-Anleger gibt es in der aktuellen Kursanalyse.

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Quellen

Wall Street Journal

Julio Moreno auf X

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