Ripple läuft auf Hochtouren, Bitcoin hat den Boden erreicht – Das Meinungs-ECHO
David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Quelle: Shutterstock

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Exzentriker und Bitcoin-Bulle John McAfee will dem Theater um Craig Wright ein Ende bereiten. Der Exil-Präsidentschaftskandidat behauptet, die Identität von Satoshi Nakamoto zu kennen. Derweil schreibt der Bitcoin-Kurs munter grüne Zahlen und auch aus dem Hause Skype gibt es Gerüchte, die die XRP Army freuen dürften.

Willkommen zum Meinungs-ECHO.

McAfee: Weiß er, wer Satoshi ist?

John McAfee hat mal wieder einen rausgehauen. Der US-amerikanische Software-Guru, Multimillionär und Präsidentschaftskandidat behauptet nämlich, Satoshi Nakamotos Identität zu kennen.

Im Zuge der Debatte um Craig Wright will McAfee für Klarheit in der Causa Satoshi sorgen. So tweetete der Exil-Amerikaner am 17. April von den Bahamas, dass er wisse, wer Nakamoto ist und fange an, seine Identität Stück für Stück zu enthüllen.

In der Szene stieß das auf geteilte Resonanz. Zum einen sah man sich bestätigt, dass es sich bei Wright tatsächlich nicht um den anonymen Bitcoin-Erfinder handelt. Zum anderen wählte Satoshi seine Anonymität nicht ohne Grund. Eine Enthüllung seitens McAfee (ob er blufft, sei an dieser Stelle dahingestellt) widerspräche also dem erkennbaren Willen des White-Paper-Autors.

Boden längst erreicht

@KingThies, Kursanalyst und selbsternannter Krypto-Maximalist, sieht im zweiwöchigen MACD ein klares bullishes Signal.

Der Kurs könne zwar noch etwas nach unten gehen. Der Boden bei etwa 3.200 US-Dollar sei aber nicht mehr gefährdet.

Integriert Skype den XRP Tipping Bot?

Dieser Ansicht ist zumindest Weiss Ratings. Die Krypto-Ratingagentur streut via Twitter das Gerücht, dass der TipBot von Ripple im Kommunikationsdienst Skype Einzug halten könnte.

XRP kann bald in Skype integriert werden und erhält so Zugang zu 300 Millionen Benutzern für ihre XRP-TipBot-App, um Nachrichten an Benutzer zu senden. Der XRP TipBot kann bereits mit Outlook, Reddit, Twitter, Gmail verwendet werden.

Womöglich bezieht sich Weiss auf einen Blog-Eintrag auf Skype Ideas. Ein Nutzer hatte vorgeschlagen, Micropayment-Lösungen in den Dienst zu integrieren. Der Vorschlag erzielte sodann beachtliche 2.300 Stimmen.


Vinny Lingham: Bitcoin-Markt wird Dotcom-Gewinne übersteigen

Bevor sich das Internet durchgesetzt hat, wurden Investoren Zeuge einer der größten Blasen in der jüngeren Börsengeschichte. Beim Platzen der Dotcom-Blase im Jahr 2000 verlor etwa der Nasdaq-100 knapp 80 Prozent an Wert.

Auch der Krypto-Markt ist durch Boom-and-Bust-Zyklen gekennzeichnet. Im Gegensatz zur Dotcom-Blase gab es allerdings nicht eine große Bubble, sondern bereits mehrere.

Vinny Lingham, seines Zeichens Founder von Civic, versucht sich in einem Thread auf Twitter an einem Vergleich.

Demnach dürften die Renditen im Krypto-Markt die aus der Dotcom-Ära sogar noch übersteigen. Schließlich gab es damals noch keine Token Economy, mit der auch kleine Unternehmen niederschwellige Fundings erzielen können.

Gerade Security Token seien demnach ein vielversprechender Use Case.

Im Bereich der Security Token seien – im Gegensatz zur Dotcom-Manie – indes keine weiteren Blasen zu befürchten.

Wer etwas Nachhilfe in Sachen STOs benötigt, wird in unserem Tutorial fündig.



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