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Ripple-Kurs (XRP) steigt um knapp 10 Prozent, SWIFT kündigt Zusammenarbeit mit R3 an

Der Ripple-Kurs bzw. der XRP-Token konnte am 30. Januar zwischenzeitlich um knapp zehn Prozent ansteigen. Zeitlich fiel das mit einer Äußerung von SWIFT zusammen. Der Zahlungsdienstleister kündigte an, künftig mit dem R3-Konsortium zusammenzuarbeiten.

Phillip Horch
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Beitragsbild: Shutterstock

Der Ripple-Kurs bzw. der XRP-Token konnte zwischenzeitlich um knapp zehn Prozent ansteigen. Inzwischen liegt der Ripple-Kurs (XRP) dementsprechend bei 0,317 US-Dollar.

Ripple-Kurs steigt nach SWIFT-Ankündigung

Zeitlich fällt dieser Anstieg beim Ripple-Kurs mit einer Ankündigung seitens SWIFT zusammen. Auf dem Paris Fintech Forum, das auch Brad Garlinghouse aus dem Hause Ripple besuchte, sagte Luc Meurant, der Chief Marketing Officer von SWIFT, dass man mit dem Gedanken spiele, das R3-Konsortium bzw. Corda mit SWIFT zu verbinden. Dementsprechend heißt es:

„Alle Handelsplattformen erfordern enge Verbindungen mit vertrauenswürdigen, schnellen und sicheren grenzüberschreitenden Zahlungsmechanismen wie gpi. Während der DLT-fähige Handel an Fahrt gewinnt, gibt es immer noch wenig Bedarf für die Abwicklung in Kryptowährungen und einen dringenden Bedarf an einer schnellen und sicheren Abwicklung in Fiatwährungen. Mit dem GPI-Link werden die Banken in der Lage sein, schnelle und transparente Abwicklungsdienste für E-Commerce- und Handelsplattformen bereitzustellen, indem sie ganz neue Ökosysteme für die Geschwindigkeit, Sicherheit, Allgegenwärtigkeit und Transparenz von gpi öffnen und es ihnen ermöglichen, in der neuen digitalen Wirtschaft zu wachsen und zu gedeihen.“

Die betreffende Corda-Plattform ist eine private Blockchain, die hauptsächlich darauf ausgelegt ist, Banktransfers zu vereinfachen. Theoretisch ist es dabei möglich, mit den XRP-Token aus dem Hause Ripple zu arbeiten, womit sich der Anstieg des Ripple-Kurs kurzschließen lässt.

Allerdings, so kann man der Veröffentlichung auch entnehmen, wird SWIFT wohl keineswegs mit XRP-Token geschweige denn dem Ripple-Ökosystem arbeiten. Vielmehr wartet SWIFT mit einem eigenen Standard für grenzüberschreitende Zahlungen: gpi. Diesen Standard wird SWIFT nun auf seine Kompatibilität mit der R3-Blockchain-Plattform Corda testen.

Mehr zum R3-Konsortium

Das R3-Konsortium gab bereits im Januar den Startschuss für die Corda-Plattform. Mit im Boot saßen über 300 beteiligte Unternehmen mit 2.000 Finanz- und Technologieexperten, 180 Angestellten in 13 Ländern sowie zahlreiche Blockchain-Experten. Das selbst erklärte Ziel des Konsortiums ist es, ihren Mitgliedern eigene Blockchain-Systeme bereitzustellen. Diese können sie dann an ihren eigenen Bedürfnisse anpassen.

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