Die Stimmung am Krypto-Markt hat sich zum Wochenschluss wieder eingetrübt – auch Chainlink kann sich dem Abverkauf nicht entziehen Auf Tagessicht verliert LINK 2,6 Prozent, im Wochenvergleich steht dennoch ein Plus von rund drei Prozent. Damit folgt der Oracle-Token dem derzeit richtungslosen Gesamtmarkt. Gewinnmitnahmen an den US-Technologiebörsen und die insgesamt zurückhaltende Stimmung unter Anlegern bremsen derzeit viele Altcoins aus.
Derweil baut Chainlink seine Stellung im institutionellen Blockchain-Sektor weiter aus. In einem aktuellen Überblick verweist das Projekt auf eine wachsende Zahl staatlicher Kooperationen – darunter mit dem US-Handelsministerium, den Zentralbanken Brasiliens und Hongkongs sowie den Währungsbehörden in Singapur, Australien und Bermuda. Die Bandbreite reicht von offiziellen US-Konjunkturdaten, die erstmals über Chainlink auf Blockchains bereitgestellt werden, bis hin zu Pilotprojekten für digitale Zentralbankwährungen und die Abwicklung tokenisierter Vermögenswerte. Das zeigt, dass die Infrastruktur des Netzwerks zunehmend auch außerhalb der klassischen Krypto-Branche eingesetzt wird. Diese Kursmarken werden jetzt relevant.
LINK verliert kurzfristig an Dynamik
Charttechnisch präsentiert sich das Bild dagegen etwas eingetrübt. LINK fiel zuletzt auf 8,21 US-Dollar zurück und notiert damit wieder unter dem EMA-20 bei 8,30 US-Dollar. Seit dem Zwischenhoch bei 8,55 US-Dollar dominieren tiefere Hochs und tiefere Tiefs – ein Hinweis darauf, dass die Käufer zuletzt an Schwung verloren haben.
Die erste wichtige Unterstützung liegt bei 8,13 US-Dollar. Darunter rückt die Fibonacci-Zone um 7,95 US-Dollar in den Fokus. Auf der Oberseite müssen die Bullen zunächst den EMA-20 zurückerobern, ehe der Bereich um 8,49 US-Dollar als nächster Widerstand ins Blickfeld rückt.
Käufer halten sich zurück
Auch die technischen Indikatoren liefern derzeit keine klare Trendbestätigung. Der RSI liegt mit rund 42 Punkten im neutralen Bereich und signalisiert eine nachlassende Kaufdynamik, ohne bereits einen überverkauften Zustand anzuzeigen. Die jüngste Erholung innerhalb der laufenden Abwärtsbewegung deutet zudem darauf hin, dass sich der Verkaufsdruck vorerst etwas abschwächt.
Die Bollinger-Bänder sprechen ebenfalls für eine Konsolidierung. Die Schwankungen bleiben moderat, ein Ausbruch aus der aktuellen Handelsspanne zeichnet sich bislang nicht ab.
Diese Marken werden jetzt entscheidend
Kurzfristig dürfte der Bereich zwischen 7,95 und 8,49 US-Dollar über die weitere Richtung entscheiden. Gelingt ein Ausbruch über den EMA-20 und anschließend über das jüngste Hoch bei 8,49 US-Dollar, könnte LINK den Bereich zwischen 9,00 und 9,20 US-Dollar ansteuern. Fällt der Kurs dagegen unter 7,95 US-Dollar, würde sich das Chartbild deutlich eintrüben.
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Neutrales Szenario
Mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 50 Prozent dürfte LINK zunächst in einer Spanne zwischen 7,95 und 8,45 US-Dollar verharren. Voraussetzung dafür ist, dass der Kurs unterhalb des EMA-20 bleibt und sich der RSI im neutralen Bereich stabilisiert.
Bullisches Szenario
Das bullische Szenario besitzt aktuell eine Wahrscheinlichkeit von rund 30 Prozent. Ein Ausbruch über 8,49 US-Dollar bei anziehendem Handelsvolumen könnte eine Erholung in Richtung 9,20 US-Dollar einleiten. Unterstützend wären ein RSI oberhalb von 50 Punkten sowie ein zurückeroberter EMA-20.
Bearishes Szenario
Mit rund 20 Prozent bleibt das bearishe Szenario derzeit etwas weniger wahrscheinlich. Bricht LINK jedoch unter die Unterstützung bei 7,95 US-Dollar, dürfte sich der Verkaufsdruck ausweiten und Rücksetzer bis in den Bereich zwischen 7,20 und 7,50 US-Dollar ermöglichen.
Hinweis: Die charttechnischen Informationen wurden mit Hilfe von Softwaretools und KI-Systemen erstellt. Es handelt sich hierbei nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen.
