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Bankenchef Ingves vergleicht Bitcoin-Handel mit Glücksspiel

Stefan Ingves, der Präsident der schwedischen Reichsbank, der gleichzeitig dem Basler Ausschuss für Bankenaufsicht vorsteht, warnte im heutigen Handelsblatt gebetsmühlenartig vor dem Bitcoin. Damit zu handeln sei nach Meinung des Ökonoms aufgrund der fehlenden Bankenaufsicht ähnlich riskant wie ein Besuch im Kasino.

Lars Sobiraj
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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In der heutigen Printausgabe vom Handelsblatt wird Stefan Ingves unter anderem zum Thema Bitcoin befragt. Ingves leitet die Zentralbank in Stockholm und führt zudem den Basler Ausschuss für Bankenaufsicht, auch BCBS genannt. Der BCBS soll die Kooperation der einzelnen Zentralbanken verbessern. Dessen Vorsitzender hat in der heutigen Montagsausgabe vom Handelsblatt Bitcoin-Bashing vom Feinsten vollzogen. Inhaltlich gibt es dabei leider nichts Neues zu vermelden.

Laut seiner Aussage sei es für Banken aufgrund der möglichen Geldwäsche schwierig, im Krypto-Sektor aktiv zu werden. Beim Tausch der Kryptowährungen gegen Fiatgeld sei es für die Finanzinstitute problematisch, jegliche Geldwäsche zu verhindern. Deswegen glaubt er, dass es sehr wahrscheinlich sei, dass auch die Regierungen ein Auge auf diese Entwicklungen werfen werden. Auch die Bankenaufsicht müsse Kryptowährungen im Blick behalten. Banken seien grundsätzlich dazu verpflichtet, ihre Kunden zu identifizieren. Dies sei beim Bitcoin angeblich nie der Fall. Bemängelt werden auch die extremen Kursschwankungen. Dies zeige, dass Kryptowährungen grundsätzlich sehr riskant seien und nichts mit einem regulären Zahlungssystem gemein hätten.

Doch das Bashing war noch steigerungsfähig. Der Bitcoin sei keine Währung, weil es für diese Märkte keine Aufsicht gäbe. „Mit dem Bitcoin zu handeln ist daher ähnlich wie ins Kasino zu gehen“, glaubt Ingves. Finanzinstitute sollten sich deswegen bei Geschäften mit dem Bitcoin zurückhalten. Dem Kurs haben die kruden Aussagen zumindest nicht schaden können, der Bitcoin war heute Vormittag größtenteils rund 4 % im Plus.

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