Mehrere Bitcoin-Miner haben ihre Bestände zuletzt deutlich reduziert und damit auf anhaltenden Druck am Krypto-Markt reagiert. So auch Riot Platforms, das im ersten Quartal 3.778 Bitcoin veräußert hat, wie aus dem jüngsten Geschäftsbericht hervorgeht. Das Unternehmen veräußerte insgesamt 3.778 Bitcoin zu einem durchschnittlichen Preis von 76.626 US-Dollar und erzielte damit Einnahmen von rund 289,5 Millionen US-Dollar
Im gleichen Zeitraum produzierte Riot 1.473 Bitcoin und hielt zum Ende des ersten Quartals weiterhin insgesamt 15.680 Bitcoin in der eigenen Unternehmensbilanz.
Verkäufe im Mining-Sektor nehmen zu
Die ökonomische Lage für Bitcoin Miner hat sich zuletzt deutlich verschlechtert. Der Druck baut sich bereits seit dem Kursrückgang im Oktober auf, damals handelte Bitcoin noch bei 126.000 US-Dollar. Zusätzliche Dynamik erhält die Entwicklung durch geopolitische Spannungen. Der Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran treibt die Energiepreise nach oben, das steigert die Produktionskosten der Miner zusätzlich.
Mehrere Unternehmen haben zuletzt ihre Bitcoin-Bestände reduziert. Innerhalb der vergangenen Woche veräußerten laut Unternehmensangaben unter anderem MARA Holdings, Genius Group und Nakamoto Holdings zusammen 15.501 Bitcoin.
Immer mehr Krypto-Miner geben ihr Geschäft derweil zugunsten von KI auf. Was der Exodus für die Sicherheit von Bitcoin bedeutet und warum Bitcoin-Mining in Zukunft noch herausfordernder wird, lest ihr hier: KI statt Krypto: Wie gefährlich wird der Miner-Exodus für Bitcoin?
Bitcoin und zahlreiche weitere Kryptowährungen können über die Krypto-Börse Coinbase gehandelt werden. Neukunden sichern sich aktuell 30 Euro in Bitcoin, sobald sie mindestens den gleichen Betrag investieren.
