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“Bitcoin könnte auf 10.000 US-Dollar zurückfallen”: Experte bekräftigt Crashprognose

Mike McGlone erneuert seine düstere Bitcoin-Prognose aus dem Februar. Warum er einen 80-prozentigen Crash bei der Kryptowährung befürchtet.

Tobias Zander
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Bloomberg-Analyst McGlone vor rotem Hintergrund mit Bitcoin-Symbol

Beitragsbild: Fotomontage I Shutterstock

| McGlone sieht weiterhin die Chance einer 80-Prozent-Korrektur bei Bitcoin

Schon vor dem Ausbruch des Iran-Krieges schlug Mike McGlone Alarm und warnte vor der “Implosion der Krypto-Blase”. Obwohl sich der Bitcoin-Kurs derzeit nahe 70.000 US-Dollar hält, erneuert der Bloomberg-Experte nun seine Crashprognose. “Vor der größten Geldschwemme der Geschichte in den Jahren 2020–2021 bewegte sich der Bitcoin-Kurs um die 10.000 US-Dollarmarke, und es könnte sein, dass er wieder dorthin zurückkehrt”, warnt McGlone auf LinkedIn. Seit 2017, als Terminkontrakte eingeführt wurden, sei das der “am häufigsten gehandelte Kurs der ältesten Kryptowährung”.

Inzwischen gebe es Millionen von Kryptowährungen und dieses unbegrenzte Krypto-Angebot sowie konkurrierende Anwendungsfälle seien große “Herausforderungen für Bitcoin”. Stattdessen setzt er auf die Fortsetzung eines speziellen “Flippening”-Trends, denn das verwaltete Vermögen von Tether werde “im Jahr 2026 das von Ethereum und schließlich auch das von Bitcoin übertreffen”. Aktuell kommt der Dollarstablecoin USDT von Tether auf eine Marktkapitalisierung von 184 Milliarden US-Dollar, während die Krypto-Leitwährung mit 1,4 Billionen US-Dollar aufwarten kann.

Extremprognosen im Bitcoin-Bärenmarkt

Erst vor wenigen Tagen hatte mit XVIN Research auch ein japanisches Krypto-Analysehaus einen Bitcoin-Crash auf 10.000 US-Dollar in den Raum gestellt. Allerdings beriefen sich die Analysten auf ein Extremszenario, etwa eine lange Sperrung der Straße von Hormus oder ein vollumfänglicher Krieg zwischen der US-Israelischen Koalition und dem Iran, durch den “die weltweite Liquidität zusammenbricht”. Der 80-prozentigen Bitcoin-Korrektur würden demnach ein Kursrückgang der Aktienmärkte um mehr als 30 Prozent und ein Ölpreis von 150–200 US-Dollar vorausgehen.

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Kursprognosen von Analysten sollten grundsätzlich mit einer gewissen Skepsis betrachtet werden, vor allem dann, wenn Worst-Case-Szenarien im Raum stehen. Im Bullenmarkt 2024/25 erhielten vor allem jene Stimmen viel Aufmerksamkeit, die BTC-Kursziele von 200.000 oder mehr in Aussicht stellten.

Im Bärenmarkt 2026 verschiebt sich dieser Mechanismus auf die andere Seite und nun sind es drastische Absturzszenarien, die besonders viel Resonanz erzeugen. Auf der dezentralen Wettplattform Polymarket liegt die Wahrscheinlichkeit dafür, dass Bitcoin in diesem Jahr auf 10.000 US-Dollar fällt, bei gerade einmal 4 Prozent.

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