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Bitcoin-AdaptionSchweiz: Kunden der Bank Cler können bald Bitcoin hodln

Bitcoin-Akzeptanz in der Schweiz: Die Bank Cler vermeldet Offenheit in Sachen Kryptowährungen – und will einiges anders machen, als die Konkurrenz.

David Scheider
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Schweizer Fahnen vor einem Gebäude der Bank Cler.

Quelle: Shutterstock

Die Lücken, die zwischen traditionellem Finanzsektor und Kryptowährungen wie Bitcoin klaffen, werden immer kleiner.

Wir werden im Laufe des nächsten Jahres ein Angebot für den Handel und die Verwahrung von digitalen Vermögenswerten lancieren,

teilt Natalie Waltmann, Pressesprecherin der Schweizer Bank Cler, der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) mit. Damit gehört die Tochter der Basler Kantonalbank (BKB) zu den ersten öffentlich verwalteten Banken überhaupt, die Kryptowährungen ins Angebot aufnehmen. Wie aus dem Artikel der NZZ hervorgeht, strebt das Unternehmen sogar an, Bitcoin physisch zu verwalten. Anstatt von Zertifikaten auf Bitcoin, also sogenannte IOUs, deutet die Bank an, mithilfe von Private Keys die Kontrolle über die digitalen Assets an die Kunden abzugeben. Damit geriert sich das Kreditinstitut durchaus als Krypto-Avantgarde.

Bank Cler als „digitaler Arm“ des Konzerns

Dass die Bank Cler mit ihrem Vorhaben vorprescht, dürfte vor allem zweierlei Gründe haben. Zunächst gilt das Unternehmen als digitaler Arm der BKB. Mit Zak lancierte Cler die erster digitale Smartphone-Bank der Schweiz. Jüngst überschritt sie die Schwelle von 35.000 Nutzerinnen und Nutzer.

Ferner beruft sich das Management auf Umfragen unter ihren Kunden. Demnach hätten Umfragen unter Zak-Nutzern eine klare Präferenz für mehr Kryptowährungen gezeigt.

Interessant wird es natürlich erst recht, wenn Bitcoin und Co. Zugang zur Muttergesellschaft, der BKB, finden. Strategisch stellt sich das Kreditinstitut nach Aussage von Waltmann bereits jetzt auf eine Konzern-weite Integration von Kryptowährungen ein.

Die Bank Cler ist das digitale Kompetenzzentrum des Konzerns, zu dem auch unsere Muttergesellschaft, die Basler Kantonalbank gehört. Für sie sind Kryptowährungen ebenfalls ein Thema.

Natalie Waltmann

Die digitale Ausrichtung der Bank Cler zeigt sich indes auch an einer Neuverpflichtung. Denn zum ersten August dieses Jahres arbeitet mit Alain Kunz ein eindeutiger Verfechter von dezentralem Geld bei dem Unternehmen. „Die Bank Cler ist die digital affinste Bank der Schweiz. Kryptowährungen sind eine natürliche Erweiterung ihres Angebots“, sagt Kunz gegenüber NZZ.

Bitcoin und die Schweiz: Eine Symbiose?

Kryptowährungen wie Bitcoin finden in der Schweiz seit geraumer Zeit Anklang. Nach Angabe des Top 50 Berichts der Investmentgesellschaft Crypto Valley Venture Capital, kurz CV VC, konnten Schweizer Blockchain- und Krypto-Start-ups ihre Bewertung von 20 Milliarden US-Dollar auf 40 Milliarden US-Dollar verdoppeln – und das im ersten Halbjahr 2019. Im Crypto Valley im Kanton Zug alleine sind zudem sechs Krypto-Unicorns ansässig.

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