Dem Allzeithoch so nah Bitcoin (BTC) ist zurück: Kurs knackt die 40.000 US-Dollar-Marke

Sven Wagenknecht

von Sven Wagenknecht

Am · Lesezeit: 3 Minuten

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Sven Wagenknecht ist Chefredakteur von BTC-ECHO. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn vor allem die langfristigen Implikationen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

Grüne Ampel mit Bitcoin Symbol

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Nach einem schwachen Januar ist der Bitcoin-Kurs wieder zurück und konnte nun am 6. Februar die 40.000 US-Dollar-Marke zurückerobern. Zu Redaktionsschluss befindet sich der Bitcoin-Kurs bei 40.360 US-Dollar – ein 24-Stundenplus von über 7 Prozent. Könnte er schon bald sein altes Allzeithoch knacken?

Während im Januar Altcoins und vor allem Token aus dem DeFi-Ökosystem rasante Kurszuwächse hinlegen konnten, korrigierte der Bitcoin-Kurs zusehends. Seine Marktdominanz fiel von 72 Prozent zu seinem Höhepunkt in der ersten Januarwoche auf 60 Prozent zum Monatswechsel. Nun scheint er wieder zurück zu sein und zum nächsten Anlauf auszuholen.

Bitcoin-Allzeithoch zum Greifen nah


Das BTC-Allzeithoch liegt bei 41.940 US-Dollar, was bedeutet, dass den Bitcoin-Kurs nur noch wenige Prozentpunkte – rund 3 bis 4 Prozent – von seiner Rekordmarke trennen. Entsprechend stehen die Chancen gut, dass er noch dieses Wochenende ein neues Allzeithoch markiert.

Wie der Analysedienst Santiment bei Twitter verkündet, nimmt die BTC-Akkumulation seitens der so genannten Wale rapide zu. Es sind also die besonders großen Investoren, die kräftig auf Bitcoin Shoppingtour gehen. So sind es auch die institutionellen Investoren, die dieser Tage für eine Meldung nach der anderen im Krypto-Markt sorgen.

Großinvestoren kaufen den Markt leer

Nicht nur vermelden die Bitcoin-Mining-Unternehmen Rekordergebnisse, sondern auch von Seiten der Hedgefonds gibt es praktisch täglich neue Meldungen. Beispielsweise hat CrossTower diese Woche die Emission eines neuen Bitcoin-Hedgefonds bekanntgeben.

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Gleichzeitig hat diese Woche auch die größte Bitcoin-Online-Konferenz für institutionelle Investoren und Unternehmen stattgefunden. Der Microstrategy CEO Michael Saylor, der selbst mit seinem Unternehmen bereits über eine Milliarde US-Dollar in BTC investiert hat, hat die Werbetrommel für das digitale Gold gerührt. Wie BTC-ECHO berichtete, wurde mit Aussagen wie: “Bitcoin wird mehr wert sein als Gold”, die Kursfantasie der Anleger und potentiellen Anleger angeheizt.

Vor allem der Bitcoin-Positivismus von Meinungsführern wie Elon Musk oder Jack Dorsey sorgt bei vielen Investoren für Kaufstimmung. So hatte beispielsweise Elon Musk für kurze Zeit seinem Twitterprofil das Bitcoin-Symbol hinzugefügt, während Jack Dorsey wiederum bekannt gegeben hat, dass er eine Bitcoin Node aufgesetzt hat.

Aufgeheizte Marktstimmung nicht nur bei Bitcoin

Grundsätzlich lässt sich beobachten, dass die Finanzmärkte mehr als aufgeheizt sind. Es ist so viel Geld wie noch nie im Markt und die Corona-Rettungsprogramme sowie Notenbankmilliarden sorgen für eine nicht endende Liquidität, die in den Finanzmarkt fließt. Dies schürt nicht nur Inflationsängste, sondern führt auch zu Phänomenen wie Wallstreetbets.

Bedingt durch Corona-Konsumverzicht haben viele Privatanleger mehr Geld als sonst zur Spekulation oder Investition in den Taschen. Gleichzeitig fördern Corona-Lockdown und Winter die Reizarmut und die Sehnsucht nach “Action”. Nicht wenige Anleger sitzen gelangweilt und mit viel Geld zu Hause vor dem PC. Neben den makroökonomischen Faktoren dürften auch diese Umstände dazu beitragen, dass besonders viel Geld in Bitcoin und andere Vermögenswerte fließt.

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