COIN-Aktie fällt 

Coinbase-CEO verkauft Aktien für 545 Millionen US-Dollar

Schlechte Vorzeichen für die Quartalszahlen? Der COIN-Kurs reagiert mit deutlichen Verlusten auf Verkäufe von Brian Armstrong.

Johannes Macswayed
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Ein Bild vom Coinbase-CEO Brian Armstrong

Beitragsbild: picture alliance / Richard Drew

| Am 13. Februar erschienen die Quartalszahlen von Coinbase
  • Der Aktienkurs von Coinbase (COIN) gab am Mittwoch um 5,7 Prozent nach. Auch zum heutigen Handelsstart in den USA notiert COIN ein deutliches Minus von mehr als 2 Prozent.
  • Auslöser sind Daten von VanEck-Experte Matthew Sigel, die massive Insider-Verkäufe durch CEO Brian Armstrong offenlegen. Zwischen April 2025 und Januar 2026 soll Armstrong demnach rund 1,5 Millionen Anteile im Gesamtwert von etwa 545,7 Millionen US-Dollar veräußert haben.
  • Der größte Einzelverkauf zeigt der 25. Juni 2025, wo Armstrong über 336.000 Aktien zu je 355,37 US-Dollar abgestoßen haben soll. Die jüngste Transaktion datiert auf den 5. Januar und zeigt 40.000 Anteile, die zu einem Preis von knapp 255 US-Dollar verkauft wurden.
  • Seit Jahresbeginn verzeichnet die Coinbase-Aktie ein Minus von mehr als 40 Prozent.
  • Durch den Kursrückgang der letzten Monate fiel Armstrong aus dem Bloomberg Billionaires Index; sein Nettovermögen sank von 17,7 Milliarden US-Dollar im Juli auf nunmehr geschätzte 7,5 Milliarden US-Dollar.
  • Armstrong steht jedoch mit seiner Verkaufsstrategie nicht allein da. Auch Cathie Woods Ark Invest liquidierte am 5. Februar COIN-Aktien im Wert von 17,4 Millionen US-Dollar und schichtete Kapital in die konkurrierende Börse Bullish um. Diese Bewegungen finden unmittelbar vor dem Quartalsbericht statt, den Coinbase am 13. Februar vorlegt.
  • Unter Analysten herrscht derweil Uneinigkeit über die weitere Entwicklung. Wie Sigel zeigt, hob Goldman Sachs COIN kürzlich auf “Buy” mit einem Kursziel von 303 US-Dollar an und verwies auf wachsende Einnahmen abseits des reinen Handelsgeschäfts.
  • Im Gegensatz dazu senkte JPMorgan das Kursziel am Dienstag um 27 Prozent. Die Bank begründet dies mit sinkenden Handelsvolumina und einer Abkühlung im Stablecoin-Sektor.
  • Ungeachtet der Kurs-Turbulenzen treibt Coinbase die Produktentwicklung voran. Am Mittwoch startete das Unternehmen “Agentic Wallets”.
  • Diese neue Infrastruktur ermöglicht es KI-Agenten, eigenständig Wallets zu verwalten, Transaktionen durchzuführen und Yield-Strategien on-chain zu verfolgen.
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