Russland: Sberbank und Alfa-Bank bieten Kryptoportfolios an 

Tanja Giese

von Tanja Giese

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Tanja Giese

Tanja Giese hat Germanistik, Literaturwissenschaft und Philosophie in Potsdam studiert. Mit Leidenschaft lektoriert sie die BTC-ECHO-Artikel und konzentriert sich in ihren eigenen Artikeln vor allem auf die gesellschaftlichen Auswirkungen und den Umgang der Politik mit den Veränderungen, die der Vormarsch der Kryptowährungen fordert.

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Quelle: Voronezh, Russia - April 27, 2017: Signboard Sberbank of Russia decorated with multi-colored balloons via Shutterstock

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Aktuell steht Russland aufgrund der dort stattfindenden Fußball-Weltmeisterschaft im Fokus der sportlichen Berichterstattung. Nun macht das Land auch wieder in der Kryptowelt auf sich aufmerksam. So führen die zwei größten Banken Russlands Kryptowährungsportfolios für ihre Privatkunden ein.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Tanja Giese

Wie die Zeitung Kommersant am 15. Juni berichtete, werden die Sberbank und die Alfa Bank einen Spezialfonds in ihren Angeboten aufnehmen, der sechs Kryptowährungen beinhaltet. Die russische Zentralbank soll dafür die Aufsicht übernehmen. Der Fonds soll unter anderem Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum und Litecoin an großen Börsen wie Kraken und Bitstamp handeln.

Kooperationen im Dienste der Krypto-Adaption

Die Sberbank hat sich als größte staatliche Bank der Verarbeitung von Gehaltsschecks verschrieben und plant noch für dieses Jahr, den ersten offiziellen ICO durchzuführen. Die Alfa Bank gilt als größte Privatbank des Landes. Mithilfe des Investmentfonds AddCapital, des Nationalen Abwicklungsdepots (National Settlement Depository) und dem Unternehmen Goup IB wollen die Banken den Sprung in die Kryptowelt meistern. Während Group IB die Cybersicherheit gewährleisten soll, wird das Nationale Abwicklungsdepot als Teil der Moskauer Börsengruppe als Depotbank fungieren. AddCapital wird die technische Verantwortung übernehmen. Deren Vorstandsvorsitzende Alexej Prokofjew sagte, dass im Rahmen des Investitionsprozesses ein Teil des Fonds gekauft werden wird. Zudem betonte er, „Die Aktien sind liquide und ein Kunde kann sie jederzeit für Fiatwährungen senden.“ Die stellvertretende Vorsitzende der Sberbank Private Banking, Ana Ivanchuk, erklärte diese kooperative Arbeit folgendermaßen:

„Wir möchten unseren Kunden eine absolut transparente Möglichkeit bieten, in digitale Vermögenswerte zu investieren, und zwar in Übereinstimmung mit den Vorschriften, die es ihnen ermöglichen, in das Produkt zu investieren, für das sie sich in Russland interessieren.“

Auch Anton Rakhmanov, Manager der Private-Banking-Abteilung der Alfa Bank, will im Auftrag der Krypto-Adaption handeln:

„Unser Ziel ist es, die Anerkennung der digitalen Vermögenswerte als legitime finanzielle Vermögenswerte so schnell wie möglich zu beschleunigen.“


Zunächst soll es sich bei dem Angebot um einen Test handeln, der die Machbarkeit solcher Kryptoportfolios ausloten soll. Dieser soll ungefähr 45 Tage umfassen. Entsprechend werden in dieser Zeit keine weiteren Daten über den Prozess bekannt gegeben.

BTC-ECHO


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