Es kommt nicht oft vor, dass ein Krypto-Broker seine Kunden für die Nutzung bezahlt. Normalerweise verdienen die Anbieter an dir und nicht umgekehrt. Doch seit ein paar Wochen ist das anders. Coinbase schreibt qualifizierten Nutzern aktuell fünf Prozent des Wertes gut, den sie von anderen Krypto-Brokern oder Wallets transferieren. Der Bonus wird dabei in Bitcoin ausgezahlt.
Der Grund für die Spendierlaune ist die neue Regulierungswelle. Denn seit dem 1. Juli 2026 dürfen nur noch Anbieter mit MiCA-Lizenz Krypto-Dienstleistungen für EU-Kunden erbringen. Viele Anbieter müssen ihr Europageschäft nun abwickeln und damit brauchen Millionen Nutzer eine neue Heimat für ihre Bestände. Was die Aktion für dich und dein Depot bedeuten kann, zeigt am besten eine kurze Rechnung.
Was du von Coinbase bekommst
Ein Transfer von 20.000 Euro bringt dir 1.000 Euro in Bitcoin. Bei 100.000 Euro sind es bereits 5.000 Euro und beim Maximum von einer Million sind es ganze 50.000 Euro. Dabei zählen ausschließlich Krypto-Eingänge von externen Wallets und Krypto-Brokern. Fiat-Einzahlungen bringen nichts, ebenso wenig Käufe oder Umwandlungen im eigenen Konto.
Die Aktion sollte ursprünglich Mitte Juli enden, wurde aber bis zum 2. August 2026 verlängert. Voraussetzung ist eine Coinbase-One-Mitgliedschaft. Das Angebot muss dir außerdem im Konto angezeigt werden. Teilnehmen können ausdrücklich auch Neukunden, die ein Konto eröffnen und das Abo abschließen. Ob du dabei bist, zeigt dir ein Blick in den Rewards-Bereich der Coinbase-App.
Was Coinbase dafür verlangt
Ganz geschenkt ist das Geld trotzdem nicht. Den vollen Bonus überweist Coinbase laut Aktionsseite innerhalb von ein bis fünf Tagen nach Aktionsende. Behalten darfst du ihn aber nur, wenn die transferierten Bestände auch beim Anbieter bleiben und das Abo bis zum 2. August 2028 weiterläuft – sonst droht die Rückforderung.
Die Prämie belohnt also das Bleiben, nicht das Vorbeischauen. Eingesperrt sind die Coins deshalb aber nicht. Innerhalb der Krypto-App darfst du sie laut den Bonusregeln handeln oder staken, ohne den Anspruch zu verlieren. Für die Berechnung zählt der Wert zum Zeitpunkt des Transfers, spätere Kursschwankungen ändern an der Bonushöhe nichts.
Falls du Coinbase noch nicht kennst
Coinbase gehört zu den Veteranen der Branche. Gegründet 2012 in San Francisco, wagte das Unternehmen im April 2021 als erster großer Krypto-Broker den Sprung an die Nasdaq und legt seither als börsennotierter Konzern (Coinbase Global) regelmäßig seine Zahlen offen. Für Europa hat Coinbase eine eigene Gesellschaft in Luxemburg aufgebaut, deren MiCA-Zulassung der Finanzaufsicht CSSF per Passporting im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum gilt. Im Alltag punktet die Krypto-App mit einem unkomplizierten Einstieg und einer breiten Auswahl handelbarer Krypto-Werte, verwahrt wird über eigene Custody-Strukturen. Diese Bequemlichkeit hat allerdings ihren Preis: Im einfachen Kaufmodus fallen höhere Gebühren und Spreads an als im Advanced-Bereich derselben Krypto-App. Wer regelmäßig handelt, wechselt deshalb am besten gleich dorthin oder holt sich Coinbase One. Das Abo erlässt im einfachen Modus je nach Stufe die Handelsgebühren bis zu einem Monatslimit. Für den Bonus brauchst du es ohnehin.
Beim Umzug selbst gilt die alte Transferregel. Netzwerk und Empfangsadresse müssen exakt zum Anbieter passen, sonst kommt der Betrag irgendwo an, nur nicht bei dir. Schick deshalb zuerst einen kleinen Testbetrag und lass den Rest folgen, wenn er gutgeschrieben ist.
Unterm Strich ist die Aktion ein Tauschgeschäft mit klaren Bedingungen: Coinbase gewinnt langfristige Kunden, Nutzer erhalten dafür fünf Prozent Bonus. Wer ohnehin wechseln und seine Bestände länger beim Anbieter halten möchte, kann davon profitieren.
Weitere Informationen findest du im Brandhub von Coinbase.
Disclaimer: Der Handel mit Kryptowährungen ist mit hohen Risiken verbunden und möglicherweise nicht für jeden geeignet, da der gesamte investierte Betrag verloren gehen kann. Die bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung dar. Dies ist keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf eines bestimmten digitalen Vermögenswerts oder zur Anwendung einer bestimmten Anlagestrategie. Coinbase-Einzahlungsbonus-Aktion: Zeitlich begrenztes Angebot. Es gelten die Teilnahmebedingungen https://www.coinbase.com/en-gb/legal/us/funding-bonus
Coinbase bietet in den entsprechenden Rechtsgebieten sowohl einfachen als auch fortgeschrittenen Handel an. Der fortgeschrittene Handel richtet sich an erfahrene Trader und unterliegt den Handelsregeln. Die Gebühren unterscheiden sich je nach Plattform; Maker-Gebühren richten sich nach dem Handelsvolumen.
Keine Handelsgebühren bei Coinbase One: Ausgenommen hiervon sind Coinbase Advanced, DEX-Gebühren und Derivate. Coinbase berechnet beim Kauf, Verkauf oder Umtausch von Kryptowährungen einen Spread, der im Preis enthalten ist. Für die Stufen „Basic“ und „Preferred“ gilt ein monatliches Limit für das Handelsvolumen (einsehbar im Mitgliederbereich). Für Trades, die dieses Limit überschreiten, fallen Handelsgebühren an.
Die Base-App, die Visa-Karte und die Verwahrungsdienste für institutionelle Kunden unterliegen nicht der MiCA-Regulierung und werden von verbundenen Unternehmen von Coinbase bereitgestellt.
