Der Strompreis entscheidet über Erfolg oder Misserfolg jeder rechenintensiven Operation. Beim Krypto-Mining ist Energie der mit Abstand größte laufende Kostenblock, und wer in Deutschland hostet, kämpft mit Preisen, die jede Kalkulation zur Zitterpartie machen. Ein Hamburger Unternehmen hat daraus eine logische Konsequenz gezogen und die Infrastruktur dorthin verlagert, wo Energie im Überfluss verfügbar ist.
Qubite International betreibt vorwiegend solarbetriebene Rechenzentren auf der arabischen Halbinsel. Sonnenschein an 365 Tagen im Jahr garantiert dort eine reibungslose und preiswerte Verarbeitung datenintensiver Prozesse wie KI-Anwendungen oder Krypto-Mining. Am Standort Abu Dhabi kostet die Kilowattstunde zwischen 0,04 und 0,09 US-Dollar, woraus jährliche Stromkosten von nur 400 bis 900 US-Dollar pro Server resultieren. Für denselben Server werden in Europa schnell 1.700 bis 4.300 Dollar im Jahr fällig, die Ersparnis liegt also bei rund 75 bis 80 Prozent.
Solar-Mining, das ohne Kompromisse funktioniert
Dabei galt solarbetriebenes Mining lange als Idee mit eingebautem Haken, weil die Sonne in den meisten Regionen zu unzuverlässig scheint. In der Wüste vor Abu Dhabi existiert dieses Problem nicht. Photovoltaik-Anlagen liefern dort permanent Strom und die fortschrittliche Netzinfrastruktur des Emirats sorgt für eine verlustfreie Speicherung sowie Nutzung der Solarenergie. Die Kostendifferenz zum europäischen Markt beruht zudem auf langfristig gesicherten, günstigen Stromverträgen. Miner profitieren damit von stabilen Konditionen statt erheblichen Spotmarkt-Schwankungen.
Die Branche hat das registriert. Das Blockchain-Projekt Neptune Cash hat Qubite exklusiv mit dem Betrieb seiner kompletten Mining-Infrastruktur beauftragt. Ein solches Mandat vergibt niemand an einen Anbieter, der die Betriebsfrage nicht gelöst hat.
GPU-Power und Server als Investment
Qubite bedient das gesamte Spektrum rechenintensiver Workloads, von GPU-Co-Location über High Performance Computing bis zum klassischen Server-Housing. Eine Besonderheit mit Blick aufs Finanzamt: Qubite bietet Server-Investments mit Steuervorteilen an, bei denen IAB-fähige Hardware als Full-Service betrieben wird, ohne operativen Aufwand und mit planbaren Mieteinnahmen. Der Investitionsabzugsbetrag macht die Server so auch steuerlich zu einem Werkzeug, das viele Hosting-Kunden bisher gar nicht auf dem Zettel hatten.
Die Kapazitäten wachsen bereits. Insgesamt 7.125 Quadratmeter mit modernen Kühlsystemen und unterbrechungsfreier Stromzufuhr stehen Kunden zur Verfügung, weitere Flächen mit über 15.000 Quadratmetern befinden sich in der Projektentwicklung.
Wüstenstandort, europäische Spielregeln
Der Standort wirft naturgemäß die Datenschutzfrage auf. Während die Energie- und IT-Infrastruktur bei Abu Dhabi angesiedelt ist, dient das Hamburger Büro als zentrale Anlaufstelle für europäische Kunden und stellt die vollständige Einhaltung der EU-Vorschriften sicher. In den Emiraten gilt außerdem seit Januar 2022 ein Datenschutzgesetz, das viele Parallelen zur DSGVO aufweist. Man verhandelt also mit einem deutschen Vertragspartner und zahlt trotzdem emiratische Strompreise. Diese Kombination findet sich derzeit kaum ein zweites Mal am Markt.
Hinter dem Unternehmen steht Branchenerfahrung, denn Geschäftsführerin Melina Kiesslich leitet seit einigen Jahren mehrere Data Center in den VAE, Gründer Tajo Adler hat zuvor andere Unternehmen im Solarbereich aufgebaut. Er ist überzeugt, dass klimasensitive Unternehmensführung und Wirtschaftlichkeit einander bedingen.
Sonne stellt keine Rechnungen
Wer rechenintensive Projekte plant oder eigene Hardware per Colocation unterbringen will, findet eine Kostenstruktur, gegen die europäische Standorte nicht ankommen, denn die Sonne über Abu Dhabi stellt keine Rechnung.
Klingt interessant? Dann nutze doch selbst solbarbetriebenes Hosting und Mining mit EU-konformen Standards und bis zu 80 Prozent niedrigeren Energiekosten
Jetzt bei Qubite International informieren

