Der Krypto-Markt ist bekannt für seine Volatilität. Phasen explosiven Wachstums wechseln sich oft abrupt mit scharfen Korrekturen ab. Für den klassischen “Buy-and-Hold”-Anleger sind diese Abwärtsphasen meist eine Geduldsprobe: Das Portfolio verliert an Wert, und die einzige Option scheint das Aussitzen zu sein. Doch professionelle Trader betrachten Volatilität anders. Für sie ist jede Kursbewegung eine Chance – egal in welche Richtung.
Das Instrument, das diese Flexibilität ermöglicht, nennt sich Leerverkauf oder “Short Selling”. Lange Zeit war diese Strategie primär institutionellen Investoren oder Nutzern komplexer Derivate-Plattformen vorbehalten. Doch der Markt reift. Die europäische Handelsplattform Bitvavo hat eine Funktion integriert, die es Nutzern erlaubt, direkt auf fallende Kurse zu setzen, ohne dabei die oft undurchsichtigen Strukturen unregulierter Offshore-Börsen nutzen zu müssen.
Was genau passiert beim Short Selling?
Das Prinzip ist simpel, aber effektiv: Ein Anleger leiht sich einen Vermögenswert (zum Beispiel Bitcoin), den er nicht besitzt, und verkauft ihn sofort zum aktuellen Marktpreis. Sein Ziel ist es, diesen Vermögenswert zu einem späteren Zeitpunkt günstiger zurückzukaufen. Die Differenz zwischen dem hohen Verkaufspreis und dem niedrigeren Rückkaufpreis ist – abzüglich der Gebühren – sein Gewinn.
Ein Rechenbeispiel verdeutlicht die Mechanik: Ein Trader erwartet, dass der Bitcoin-Kurs von 60.000 Euro auf 55.000 Euro fällt. Er “shortet” einen Bitcoin. Fällt der Kurs tatsächlich wie prognostiziert, kauft er den Bitcoin für 55.000 Euro zurück, gibt ihn an den Verleiher zurück und behält die Differenz von 5.000 Euro als Profit. Steigt der Kurs jedoch, muss er den Bitcoin teurer zurückkaufen und realisiert einen Verlust.
Bitvavo demokratisiert den Leerverkauf
Mit der Nutzung der Short-Selling-Funktionen von Bitvavo haben Nutzer auch im Bärenmarkt attraktive Chancen Profite zu erzielen. Anstatt nur auf steigende Kurse zu hoffen (“Long”), können Nutzer ihre Strategien nun diversifizieren. Das ist nicht nur für Spekulation interessant, sondern auch zur Absicherung (Hedging). Wer beispielsweise ein großes langfristiges Krypto-Portfolio hält, kann kurzfristige Abwärtsbewegungen durch gezielte Short-Positionen abfedern, ohne seine Bestände verkaufen zu müssen.
Aktuell steht die Funktion für 20 der wichtigsten und liquidesten Assets zur Verfügung. Neben den Schwergewichten Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) sind auch High-Flyer wie Solana (SOL), Cardano (ADA) oder der Meme-Coin-Klassiker Dogecoin (DOGE) verfügbar. Auch neuere Projekte wie Sui (SUI) oder Celestia (TIA) sowie DeFi-Token wie Aave stehen auf der Liste. Bitvavo hat bereits angekündigt, das Angebot sukzessive um weitere Assets zu erweitern.
Transparenz bei den Kosten
Ein häufiger Kritikpunkt bei Derivaten und Short-Produkten sind versteckte Kosten. Bitvavo setzt hier auf ein transparentes Gebührenmodell, das direkt in der Handelsoberfläche ersichtlich ist.
Die Kostenstruktur gliedert sich in drei Bereiche:
- Handelsgebühren: Wie beim regulären Kauf fallen Gebühren basierend auf dem Trading-Volumen an, die maximal 0,25 % betragen.
- Leihgebühren: Da man sich das Asset für den Leerverkauf leiht, fallen Zinsen an. Diese variieren je nach Marktlage und Asset. Diese Gebühr wird dem Nutzer vor Abschluss des Trades in der Vorschau angezeigt.
- Liquidierungsgebühr: Sollte eine Position gegen den Trader laufen und das hinterlegte Sicherheitskapital (Margin) nicht mehr ausreichen, wird die Position zwangsgeschlossen. Hierfür fällt eine Gebühr an.
Um solche Liquidierungen zu vermeiden, bietet die Plattform Risikomanagement-Tools an. Nutzer sollten stets ihre Margin im Auge behalten und Stop-Loss-Orders nutzen, um Verluste zu begrenzen.
Regulierter Rahmen als Sicherheitsfaktor
Der entscheidende Unterschied zu vielen Wettbewerbern liegt in der Struktur. Bitvavo ist bei der niederländischen Zentralbank (DNB) registriert und operiert unter europäischen Standards. Das Short-Selling-Feature ist nahtlos in die bestehende Spot-Markt-Infrastruktur integriert. Nutzer müssen keine separaten Konten auf Derivate-Plattformen eröffnen oder Assets hin- und herschieben.
Für Anleger bedeutet das: Sie können innerhalb einer vertrauten, regulierten Umgebung agieren. Die Integration macht es einfach, schnell auf Marktnachrichten zu reagieren. Kommt es zu negativen News im Markt, lässt sich das Portfolio binnen Sekunden von “Long” auf “Short” umstellen oder absichern.
Wer sich näher mit den Mechanismen und der genauen Funktionsweise vertraut machen möchte, findet auf der Plattform detaillierte Erklärungen und Anleitungen. Der Start ist denkbar einfach: Nach der Aktivierung der Funktion im Konto können die verfügbaren Assets direkt über die gewohnte Ordermaske “leerverkauft” werden.
Short Selling: Deine Chance im Bärenmarkt
Die Zeiten, in denen Krypto-Anleger in Bärenmärkten zur Untätigkeit verdammt waren, sind vorbei. Mit der Einführung von Leerverkäufen gibt Bitvavo seinen Nutzern ein mächtiges Werkzeug an die Hand. Ob zur aktiven Spekulation auf fallende Kurse bei Meme-Coins wie PEPE und SHIB oder zur strategischen Absicherung von Bitcoin-Beständen – die Flexibilität steigt enorm.
Natürlich geht Short Selling mit Risiken einher. Anders als beim Kauf, wo der Verlust auf den Einsatz begrenzt ist, kann das Risiko bei Short-Positionen theoretisch in den Totalverlust münden, wenn der Kurs extrem steigt. Daher richtet sich das Angebot vor allem an erfahrene Anleger, die wissen, wie man Risiken managt und Werkzeuge zur Verlustbegrenzung verstehen. Doch wer diese Klaviatur beherrscht, für den verliert der aktuelle Krypto-Winter seinen Schrecken – und wird zur nächsten Chance.
Möchtest auch du von fallenden Kursen profitieren? Entdecke jetzt die Möglichkeiten des Short Sellings bei einer der führenden europäischen Krypto-Börsen.
Weitere Informationen findest du im Brandhub von Bitvavo.
Warnhinweis:
Leerverkäufe beinhalten erhebliche Risiken. Bewegt sich der Markt gegen deine Position (d. h. der Preis steigt), kann deine Position liquidiert werden und deine Sicherheiten können zur Verlustabdeckung verwendet werden. Du kannst nicht mehr als deine Sicherheiten verlieren, jedoch unter Umständen die gesamten Sicherheiten. Es gibt keine Garantie für Gewinne oder die Rückgewinnung von Verlusten. Dieses Produkt ist nicht für alle Nutzerinnen und Nutzer geeignet. Stelle sicher, dass du die Funktionsweise vollständig verstehst und ließ die Risikoaufklärung für weitere Informationen.
