Nach 14 Jahren 

Satoshi-Wal verkauft 2 Milliarden US-Dollar in Bitcoin

Der Bitcoin-Wal aus der Frühzeit hat begonnen, Teile seiner 80.000 BTC zu verkaufen – erstmals seit 2011. Die Angst unter Anlegern wächst.

Johannes Macswayed
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Ein goldener Bitcoin-Token steht aufrecht auf gestapelten Münzen. Von rechts nähert sich eine Haifischflosse, die vor einem verschwommenen Hintergrund die lauernden Risiken in der Welt der Bitcoin-Investitionen symbolisiert.

Beitragsbild: Shutterstock

| Sorgt der mysteriöse Bitcoin-Wal für einen Crash?
  • Der Satoshi-Ära-Wal, der mit Bewegungen seiner insgesamt 80.000 BTC kürzlich für Aufsehen sorgte, scheint seine Bestände nun erstmals in seiner Geschichte zu verkaufen.
  • Onchain-Daten zeigen: 18.343 BTC im Wert von rund 2,15 Milliarden US-Dollar wurden in den frühen Morgenstunden an den Krypto-Assetmanager Galaxy Digital transferiert. Erste 2.000 BTC landeten bereits auf den Börsen ByBit und Binance – ein potenzieller Vorbote weiterer Abverkäufe.
  • Der Wal, dessen Adressen auf Käufe aus dem April 2011 zurückgehen (Bitcoin-Preis: 0,78 US-Dollar), hält nach aktuellem Stand noch 61.666 BTC – umgerechnet 7,24 Milliarden US-Dollar.
  • Nach 14 Jahren Stillstand scheinen sich jetzt Gewinnmitnahmen anzubahnen – und der Markt reagiert. Bitcoin verlor über Nacht mehr als 5 Prozent vom Vortageshoch.
  • Analysten beobachten zudem, wie Trader auf Plattformen wie Hyperliquid Long-Positionen schließen und Shorts eröffnen – offenbar in Angst vor weiteren Abverkäufen.
  • Zum Vergleich: Die BTC-Bestände des Satoshi-Ära-Wals bewegen sich im selben Größenmaßstab wie die Mt.Gox-Wallets (120.000 BTC) und der beschlagnahmte Bestand der sächsischen Polizei (50.000 BTC) – beide hatten im vergangenen Jahr mit ihren Liquidationen starke Kurseinbrüche ausgelöst.
  • Dennoch: In vielen Fällen sind es weniger die tatsächlichen Verkäufe, die den Kurs drücken, sondern die Angst davor. Professionelle Verkäufer wie Galaxy Digital tendieren dazu, ihre Bestände in Tranchen aufzulösen – in Phasen mit hoher Liquidität und geringer Slippage.
  • Fakt bleibt: Der psychologische Druck durch potenzielle Wal-Verkäufe ist real – und wird vom Markt gnadenlos eingepreist. Demnach dürften weitere Transfers die Nervosität zusätzlich anheizen.
  • Mehr zum mysteriösen Bitcoin Wal erfahrt ihr in diesem Beitrag: 80.000 Bitcoin erwachen nach 14 Jahren – Stecken Hacker dahinter?
  • Update: Inzwischen sind insgesamt 40.000 BTC (4,68 Milliarden US-Dollar) zu Galaxy Digital transferiert worden. 6.000 BTC davon hat der Assetmanager auf Binance und ByBit eingezahlt.
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Quellen

Lookonchain

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