Betongold-Revolution? 

Nigeria plant Tokenisierung von Immobilien 

Die Regierung des nigerianischen Bundesstaates Lagos treibt die Tokenisierung von Immobilien mit der Blockchain-Technologie voran.

Steffen Rathmann
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Lagos, Nigeria, Afrika

Beitragsbild: Shutterstock

| Immer wieder fällt Nigeria mit Krypto-freundlichen Initiativen auf
  • Der Bundesstaat Lagos in Nigeria möchte die Transparenz der Immobilientransaktionen verbessern. Dafür will die örtliche Regierung die Blockchain-Technologie einsetzen. 
  • Den Dokumenten des Eko Revenue Plus Summit ist eine entsprechende Initiative zu entnehmen, die vom Staat generierten Einnahmen zu steigern, wie lokale Medien berichten. 
  • Die Tokenisierung der Immobilien würde eine Umwandlung von Immobilienvermögen in digitale Token auf der Blockchain beinhalten. Jeder Token würde dabei für einen Anteil an einer Immobilie stehen. 
  • Die Token könnten auf der Blockchain-Plattform verkauft oder gehandelt werden. Dies soll den Zugang von Privatpersonen zu einem Investment in Immobilien verbessern.
  • Der Plan zur angesprochenen Tokenisierung soll sich über insgesamt 16 Monate erstrecken. Dabei stellt die Landesbehörde ein Budget von 500 Millionen Naira (circa 315.000 US-Dollar) für verschiedene Agenturen und Partner zur Verfügung. 
  • Laut den Dokumenten soll die Initiative nicht nur die Einnahmen des Staates Lagos steigern, sondern auch Grundbuchbetrug verringern. Der Staat will über die Blockchain transparente Aufzeichnungen sicherstellen. 
  • Nach fehlgeschlagenen Verboten in der Vergangenheit geht Nigeria einen Weg zu einem positiveren Umgang mit der Blockchain-Technologie. Die Adaption von Kryptowährungen ist in Nigeria besonders hoch. 
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