Trotz Avancen  

Kein zweites Microstrategy: Dell ohne Bitcoin-Beteiligungen

Im Vorfeld wurde viel spekuliert, dafür sorgte nicht zuletzt Michael Dell selbst. Die Zahlen des Tech-Konzerns zeigen jedoch: keine Spur von Bitcoin.

Moritz Draht
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Beitragsbild: picture alliance

| Aufgeschoben, aber nicht aufgehoben? Dell hat sich noch nicht zu Bitcoin durchgerungen
  • Es blieb bei vagen Andeutungen: Aus den Zahlen für das zweite Quartal, die Dell Technologies nun vorlag, geht ein dickes Plus von 15 Prozent im operativen Geschäft hervor – jedoch keine Beteiligung in Bitcoin.
  • Gerüchte darüber, ob das Tech-Unternehmen diesen Schritt wagen könnte, heizte CEO Michael Dell zuvor durch eine Reihe an Tweets über den Kurznachrichtendienst X selbst an.
  • Im Juni postete er in Anspielung an Bitcoins limitierte Angebotsmenge: “Scarcity creates value” – „Knappheit schafft Wert“. Microstrategy CEO Michael Saylor antwortete darauf: “Bitcoin ist digitale Knappheit”.
  • Außerdem gewann “Blockchain” eine von ihm gestartete Umfrage darüber, was “der nächste große Technologie-Durchbruch” sein werde.
  • Gänzlich unbegründet schien die Erwartung daher nicht, auch weil Dell bereits im Blockchain-Sektor aktiv ist.
  • Von den Unternehmen, die bisher in Bitcoin investiert haben, hat keines so hohe Ausgaben getätigt wie Microstrategy. Inzwischen verfügt das Tech-Unternehmen über 226.500 Bitcoin im Wert von über 13 Milliarden US-Dollar.
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