- Die Mehrheit der US-Amerikanerinnen und -Amerikaner lehnt den Ankauf von Kryptowährungen mit öffentlichen Mitteln ab. “Von neun potenziellen Finanzierungsprioritäten der US-Regierung sind Investitionen in Kryptowährungen die unbeliebteste”, heißt es in der vom Thinktank Data for Progress erhobenen Studie.
- Nur zehn Prozent der Befragten befürworten demnach den Einsatz von Bundesmitteln für den Ausbau der Bitcoin-Reserve.
- Mehr noch: Eine Mehrheit der Wähler (45 Prozent) ist der Meinung, dass die Finanzierung von Kryptowährungen gekürzt werden sollte. Weitere 29 Prozent sprechen sich dafür aus, das aktuelle Finanzierungsniveau beizubehalten.
- Ganz oben auf der Prioritätenliste der Wählerinnen und Wähler stehen Sozialausgaben und Gesundheitsleistungen.
- Wenn man die Wählerinnen und Wähler allerdings direkt nach ihrer Meinung zu Bitcoin-Reserven fragt, ist das Ergebnis ein anderes. Eine Mehrheit der Wähler ist zwar immer noch dagegen, allerdings nur knapp mit 51 Prozent.
- Vor allem das Lager der Demokraten lehnt Krypto-Reserven mehrheitlich ab: 59 Prozent der Befragten sprachen sich dagegen aus. Bei den Republikanern sind nur 40 Prozent gegen eine Krypto-Reserve.
- Befragt wurden 1.169 wahlberechtigte US-Bürgerinnen und -Bürger.
- Am 6. März hatte Präsident Trump eine Executive Order unterschrieben, die die Schaffung einer strategischen Bitcoin-Reserve vorsieht. Ziel ist es, die in US-Besitz befindlichen Bitcoin in eine Reserve sowie andere Altcoins in einen Digital Asset Stockpile zu überführen.
- Zwar sieht der Beschluss nicht den Zukauf von BTC mit Steuermitteln vor. Die Regierung behält sich aber vor, ihrem Bestand mithilfe von “haushaltsneutralen Strategien” weitere Bitcoin hinzuzufügen.
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