- Für die Krypto-Leitwährung ist 2025 ein außerordentlich bullishes Jahr: Nach der Schwächephase im April durchbrach der Bitcoin-Kurs in den vergangenen Wochen erstmals die Schwelle bei 110.000 US-Dollar und nur wenig später die 120.000 US-Dollarmarke.
- Laut vielen Krypto-Experten zeichnen vor allem die BTC-Strategiefirmen wie Strategy und Metaplanet, aber auch die US Spot ETFs von BlackRock und Co. für den Höhenflug verantwortlich. Doch Donald Trump vertritt dazu eine andere Meinung.
- In einer neuen Rede feiert sich der US-Präsident vielmehr selbst für den Erfolg. Seine Erklärung im Wortlaut: “Bitcoin hat mehrere Rekordhöhen erreicht, weil jeder weiß, dass ich mich dafür einsetze, dass Amerika zum Crypto-Capitol wird.”
- Er wolle, dass die Vereinigten Staaten überall an der Spitze stehen, und das gelte auch für den Krypto-Bereich. Im März hatte Trump daher offiziell die Einrichtung einer “strategischen Bitcoin-Reserve” per Executive Order beschlossen.
- Tatsache ist: Nach dem Wahlsieg des Republikaners im November explodierte der Bitcoin-Kurs regelrecht und knackte im Dezember erstmals die 100.000 US-Dollarmarke. Viele Anleger feierten Trump als den ersten “Krypto-Präsidenten”.
- Insbesondere im Frühling belasteten seine erratische Politik und die Eskalation des Handelskrieges jedoch Bitcoin, Krypto und die weltweiten Finanzmärkte. Einige BTC-Enthusiasten kritisierten zudem das Memecoin-Projekt “Official Trump” sowie weitere Krypto-Aktivitäten der Trump-Familie wie World Liberty Financial.
- Offen bleibt auch, wie viele Bitcoin die Vereinigten Staaten wirklich besitzen. Zuletzt machten in der Krypto-Community Gerüchte die Runde, denen zufolge es nur ein Bruchteil der ursprünglich kolportierten 198.000 BTC sind. Bestätigt werden konnte das allerdings nicht.
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