Wachsende Akzeptanz im traditionellen Finanzsektor 

90 Prozent der Finanzinstitute setzen auf Stablecoins

Stablecoins auf dem Weg in die Finanzwelt: Viele Institute wollen sie laut Umfrage nutzen – schneller, günstiger und globaler als Visa & Co.

Giacomo Maihofer
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Goldmünzen mit Dollarzeichen, die Stablecoins symbolisieren, werden fallend und schwebend vor einem schwarzen Hintergrund dargestellt.

Beitragsbild: Shutterstock

| Stablecoins gelten als die "Killer-App" von Krypto
  • Laut einer aktuellen Umfrage des Infrastruktur-Anbieters Fireblocks planen neun von zehn Finanzinstituten, Stablecoins in ihre Geschäftsmodelle zu integrieren. Befragt wurden etablierte Banken, Vermögensverwalter und Kapitalmarktakteure.
  • Die häufigsten Anwendungsfälle für Stablecoins liegen laut Umfrage in den Bereichen grenzüberschreitende Zahlungen, Tokenisierung von Vermögenswerten und On-Chain-Abwicklung. Besonders genannt wurden Stablecoins wie USDC, USDT und institutionelle Lösungen, die künftig in regulierte Zahlungsnetzwerke eingebettet werden könnten.
  • Das Ergebnis unterstreicht den Trend: Stablecoins werden zunehmend als Brücke zwischen traditionellem Finanzwesen und digitaler Infrastruktur verstanden. Und gelten als entscheidendes Werkzeug in der nächsten Phase der Krypto-Adoption.
  • Die Vorteile liegen auf der Hand, vor allem für grenzüberschreitende Transaktionen: Es kostet ungefähr elf US-Dollar einen Stablecoin auf Ethereum zu verschicken, auf Base und Solana weniger als einen Cent. Im Vergleich: Internationale Transfers kosten im Durchschnitt 44 US-Dollar. Und dauern auch länger.
  • 8,5 Billionen US-Dollar in 1,1 Milliarden Transaktionen verarbeiteten Stablecoins im zweiten Quartal von 2024. Im Vergleich: Visa handhabte nur 3,9 Billionen US-Dollar an Wert, dafür allerdings 59 Milliarden Transaktionen. PayPal verarbeitete rund eine halbe Billion US-Dollar, aber 6,6 Milliarden Transaktionen.

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