- Immer wieder gibt es sie, die glücklichen Solo Miner, die im Alleingang den nächsten Block finden und so ordentlich Bitcoin absahnen.
- So auch im jüngsten Fall: Einem Glücksritter gelang es am gestrigen 5. Juni, den “Block 899826” zu schürfen. Das geht aus On-Chain-Daten hervor.
- Der Miner darf sich über fast 3,2 Bitcoin freuen, oder in Fiat ausgedrückt: rund 330.000 US-Dollar.
- Aber der digitale Schürfer könnte seinem Glück etwas nachgeholfen haben. Das zumindest behauptet ein Bitcoin-Entwickler auf X.
- Demnach soll der Solo Miner sich zusätzliche Hashpower gemietet haben, um seine Chancen auf die Blockerstellung zu erhöhen – genau gesagt 260 Petahashes.
- Die Hashrate eines “konventionellen” Solo Miners liegt normalerweise im niedrigen einstelligen Terahash-Bereich. Der glückliche Schürfer kam allerdings allein durch die hinzugemietete Hashpower auf 260.000 TH/s.
- Das ist aber immer noch weit weg von dem Niveau professioneller Mining-Unternehmen. Riot Platforms mint etwa mit über 31 Exahashes pro Sekunde (Stand 2025). Der Solo Miner käme mit seiner Rechenleistung auf 0,26 EH/s.
- Die Wahrscheinlichkeit, als Solo Miner Erfolg zu haben, ist deshalb äußerst gering. Dennoch kommt es immer wieder zu Glücksgriffen.
- Mehr zu den Erfolgschancen des Solo-Minings, lest ihr hier: Rentiert sich Solo Mining?
- Wie man sich ein eigenes Setup zusammenstellt, lest ihr hier: Lotterie-Mining: So knackt man den Bitcoin Jackpot.
Quellen
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