XRP bekommt Verstärkung 

Ripple und Stripe-Tochter bringen neue Wallets auf XRP Ledger

Ripple kooperiert mit der Stripe-Tochter Privy. Die Partnerschaft soll es Entwicklern erleichtern, XRP und Stablecoins direkt in ihre Anwendungen zu integrieren.

Moritz Draht
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Ripple-Chef Brad Garlinghouse (Mitte) bei einem Termin in Washington.

Beitragsbild: picture alliance

| Ripple und die Stripe-Tochter Privy bringen neue Wallets auf den XRP Ledger

Ripple und der Krypto-Wallet-Anbieter Privy haben eine Partnerschaft angekündigt. Künftig können Entwickler über die Infrastruktur von Privy Wallets auf dem XRP Ledger (XRPL) erstellen und in ihre Anwendungen einbinden. Unterstützt werden neben XRP auch Ripples Stablecoin RLUSD und weitere Kryptowährungen auf dem Netzwerk.

Der Vorteil: Nutzer benötigen keine separate Krypto-Wallet, um Zahlungen über den XRP Ledger abzuwickeln. Wallets lassen sich direkt in Apps integrieren. Entwickler müssen dafür keine eigene Wallet-Infrastruktur aufbauen. Nutzer können ihre privaten Schlüssel zudem bei Bedarf exportieren.

XRP Ledger soll Zahlungen mit KI-Agenten ermöglichen

Die Integration richtet sich insbesondere an Zahlungsdienstleister und Fintech-Unternehmen. Auch KI-Agenten sollen künftig über die Wallets eigenständig Zahlungen ausführen können. Dafür ist unter anderem die Unterstützung des Zahlungsprotokolls x402 vorgesehen.

Der US-Zahlungsdienstleister Stripe hatte Privy im vergangenen Jahr übernommen. Das Unternehmen arbeitet weiterhin eigenständig. Mit der neuen Partnerschaft erhält der XRP Ledger Zugang zu einer weiteren Wallet-Infrastruktur für Zahlungsanwendungen.

Erst kürzlich sorgte der XRP Ledger wegen einer schwerwiegenden Sicherheitslücke für Schlagzeilen. Der Fehler blieb rund elf Jahre unentdeckt und hätte es Angreifern ermöglicht, unbegrenzt neue XRP zu erzeugen. RippleX reagierte mit einem ungewöhnlichen Notfall-Update. Mehr dazu hier: XRP entging einer Katastrophe: Sicherheitslücke hätte Token-Flut ermöglicht

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