Expansion der Krypto-Plattform schreitet voran 

8 Mio. Euro frisches Kapital: Wie Finst seine Position im deutschen Kryptomarkt ausbaut

Mit einer Series‑A‑Finanzierung über acht Millionen Euro beschleunigt Finst seine Expansion. Besonders Deutschland spielt dabei eine Schlüsselrolle – mit Vorteilen für private und institutionelle Krypto‑Anleger.

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Beitragsbild: Finst

| Finst erobert den deutschen Krypto-Sektor.

Die regulierte Krypto‑Plattform Finst hat eine Series‑A‑Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen und dabei acht Millionen Euro eingesammelt. Angeführt wurde die Runde von Endeit Capital, zusätzlich beteiligten sich bekannte Bestandsinvestoren wie DEGIRO‑Mitgründer Mark Fransen sowie Eelko van Kooten, der zu den vermögendsten Unternehmern der Niederlande zählt.

Insgesamt summiert sich das bislang eingeworbene Wachstumskapital von Finst damit auf 15 Millionen Euro. Das Fintech ist bereits operativ profitabel und will die neuen Mittel gezielt einsetzen – insbesondere für den Ausbau des Produktportfolios und die weitere Expansion in Europa nach dem Markteintritt in Deutschland.

Wachstumsmotor deutscher Krypto-Markt

Dass Deutschland im Zentrum der Expansionsstrategie steht, zeigte Finst bereits 2024 mit der Übernahme des BaFin‑regulierten Anbieters Anycoin Direct. Der Schritt verschaffte dem Unternehmen nicht nur regulatorische Substanz, sondern auch direkten Zugang zum größten Krypto-Markt Europas.

Der deutsche Markt gilt als besonders wachstumsstark: Einer BlackRock‑Studie zufolge investierten 2025 rund 5,8 Millionen Menschen hierzulande in Kryptowährungen. Für 2026 rechnen Analysten bereits mit bis zu 7,5 Millionen Krypto‑Anlegern – ein klarer Wachstumstreiber für Plattformen mit reguliertem Angebot.

Gleichzeitig empfinden viele Nutzer den Markt als unübersichtlich. Hohe Gebühren, intransparente Spreads und versteckte Zusatzkosten sind keine Seltenheit. Finst setzt bewusst einen Kontrapunkt: Mit einer fixen Handelsgebühr von 0,15 Prozent pro Transaktion und ohne zusätzliche Spreads zählt die Plattform zu den preislich attraktivsten regulierten Krypto‑Börsen in Europa und liegt deutlich unter dem deutschen Durchschnitt.

Beeindruckende Zahlen in kurzer Zeit

Seit der Gründung im Jahr 2023 hat sich Finst rasant entwickelt. Heute verarbeitet das Unternehmen ein jährliches Handelsvolumen in Milliardenhöhe und betreut knapp 100.000 verifizierte Nutzer. Besonders bemerkenswert: Der Umsatz hat sich innerhalb von weniger als drei Jahren vervierzehnfacht, während das Unternehmen profitabel arbeitet.

Technologisch kombiniert Finst institutionelle Sicherheitsstandards mit einer breiten Auswahl an handelbaren Kryptowährungen in Euro. Als nach MiCAR lizenzierter Anbieter erfüllt das Fintech strenge europäische Vorgaben und ist in allen 27 EU‑Mitgliedstaaten zugelassen.

Neue Produkte für viele Zielgruppen

“Unser Ziel war von Beginn an, Krypto‑Investments einfacher, transparenter und fairer zu gestalten”, erklärt Julien Vallet, Mitgründer und CEO von Finst. Mit der neuen Finanzierung will das Unternehmen seine Präsenz in Europa ausbauen und insbesondere den deutschen Markt weiter erschließen.

Geplant sind unter anderem:

  • der Ausbau des Staking‑Angebots mit attraktiven Renditemodellen
  • eine Erweiterung der handelbaren Assets sowie neue Plattform‑Features
  • zusätzliche Produktlinien für private Anleger und institutionelle Kunden

Parallel dazu investiert Finst in den Ausbau seines institutionellen Geschäfts. Als lizenzierter Liquiditätsanbieter und Verwahrer entwickelt das Unternehmen Lösungen für Banken, Fintechs und Vermögensverwalter, die digitale Assets rechtskonform handeln und verwahren möchten.

Endeit‑Partner Jonne de Leeuw sieht großes Potenzial: Finst habe bewiesen, dass skalierbares Wachstum auch in einem stark regulierten Umfeld möglich sei. Der Fokus auf MiCAR‑Konformität und transparente Kosten passe gut zur europäischen Vision eines vertrauenswürdigen digitalen Finanzsystems.

Sicherheit und Regulierung an erster Stelle

Ein zentrales Element des Geschäftsmodells ist die Sicherheit der Kundengelder. Diese werden strikt vom Unternehmensvermögen getrennt und in separaten Verwahrstrukturen gehalten. Kryptowährungen sind über die Fireblocks‑Wallet‑Infrastruktur vollständig hinterlegt.

Nicht investierte Euro‑Guthaben verwahrt Finst bei der europäischen Bank bunq und der ING. Zudem veröffentlichte das Unternehmen als einer der ersten Anbieter in den Niederlanden einen extern geprüften Proof of Reserves. Die frühe MiCA‑Lizenz der niederländischen Finanzaufsicht AFM gilt als wichtiger Meilenstein für die EU‑weite Expansion.

Wichtigste Funktionen der Plattform

  • Handel mit über 340 Kryptowährungen in Euro und mehr als 115.000 Handelspaaren
  • Kostenlose EUR‑Ein‑ und Auszahlungen per Instant‑SEPA
  • Transfers zu externen Wallets
  • Flexibles Staking für 15 Kryptowährungen in Deutschland ohne Mindestbetrag
  • Automatisierte Sparpläne und Krypto‑Bundles
  • Deutscher Kundenservice via Chat, Telefon und E‑Mail

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