Nach über sechs Jahren 

Binance stellt Bitcoin-Mining-Pool ein

Binance zieht sich aus dem Mining-Geschäft zurück. Nach mehr als sechs Jahren stellt die Krypto-Börse ihren Mining-Pool ein. Betroffene Miner müssen sich einen neuen Anbieter suchen.

Moritz Draht
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Binance-Gründer Changpeng Zhao

Beitragsbild: picture alliance

| Binance-Gründer Changpeng Zhao

Binance stellt ihren Mining-Pool nach mehr als sechs Jahren ein. Am 10. November wird der Betrieb vollständig beendet, wie die Krypto-Börse mitteilte. Auch die angeschlossenen Dienste Pool Savings, Cloud Mining und der Transaction Accelerator werden eingestellt. Binance begründet den Schritt mit einer laufenden Überprüfung seines Produktangebots.

Für die angeschlossenen Miner bedeutet das, dass sie ihre Geräte spätestens bis zum 10. November auf einen anderen Mining-Pool umstellen müssen. Danach eingereichte Mining-Beiträge werden weder verarbeitet noch vergütet. Auch neue Erträge aus den übrigen betroffenen Diensten fallen ab diesem Zeitpunkt weg.

Was Binance-Miner beachten müssen

Noch ausstehende Vergütungen und Guthaben sollen nach der Schließung abgerechnet werden, sofern die jeweiligen Voraussetzungen erfüllt sind. Nutzer mit Guthaben im Dienst Pool Savings werden aufgefordert, ihre Positionen rechtzeitig aufzulösen.

Wer seine bisherigen Mining-Erträge und Abrechnungen sichern möchte, hat dafür noch bis zum 24. November Zeit. Danach werden auch die entsprechenden Seiten und historischen Daten nicht mehr zugänglich sein.

Binance hatte seinen Mining-Pool im April 2020 zunächst für Bitcoin gestartet und das Angebot später auf weitere Kryptowährungen ausgeweitet. Mit der angekündigten Schließung endet dieser Geschäftsbereich nun vollständig.

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