- Die US-Börsenaufsicht SEC arbeitet an einer Richtlinie, um Plattformen für dezentrale Finanzdienstleistungen (DeFi) von regulatorischen Hindernissen auszunehmen.
- Auf dem fünften und letzten Krypto-Roundtable der Behörde verteidigte SEC-Chef Paul Atkins die Branche. “Softwareentwickler, die DeFi-Tools entwickeln, können nicht dafür verantwortlich gemacht werden, wie diese Tools genutzt werden”, so Atkins.
- Unter der Biden-Administration und Leitung von Gary Gensler ist die SEC gegen DeFi-Protokolle vorgegangen und hat Innovation erschwert.
- Unter Atkins soll es nun eine “Innovationsausnahme” geben, wodurch DeFi-Produkte “zügiger” am Markt gestartet werden können.
- Das gilt für tatsächlich dezentrale Projekte, nicht aber für Unternehmen, die sich “dezentral” auf die Fahne schreiben, wie SEC-Kommissarin Hester Peirce anmerkt.
- In erster Reaktion sind viele DeFi-Kryptowährungen deutlich gestiegen: Sky (ehemals Maker), Uniswap und Aave gehören zu den größten Gewinnern.
- Atkins erklärte auf dem Roundtable zudem das Recht auf Selbstverwahrung als einen “grundlegenden amerikanischen Wert”.
- “Ich bin dafür, den Marktteilnehmern mehr Flexibilität bei der Selbstverwahrung von Krypto-Assets einzuräumen, insbesondere wenn die Vermittlung unnötige Transaktionskosten verursacht oder die Möglichkeit zum Staking und anderen On-Chain-Aktivitäten einschränkt”, so der von Präsident Trump eingesetzte SEC-Chef.
- Trump selbst hat sich wiederholt für den Schutz der Selbstverwahrung ausgesprochen, beispielsweise auf der Bitcoin 2024 in Nashville.
Quellen
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