- Eine US-amerikanische Anwaltskanzlei will rechtliche Schritte gegen das Solana-Memecoin-Launchpad Pump.fun im Namen von Investoren einleiten. Das geht aus einem Tweet der Kanzlei auf dem Kurznachrichtendienst X hervor.
- Die in New York ansässigen Anwälte von Burwick Law hatten erst kürzlich eine Bundesklage gegen die Entwickler des gescheiterten Memecoins Hawk Tuah eingereicht.
- Pump.fun wirft man nun vor, Gewalt, Rassismus und Missbrauch auf ihrer Plattform zu dulden. Aufgrund von verstörenden Livestreams hatten Rechtsexperten bereits im November vor einer Strafverfolgung und Zivilklagen gewarnt.
- “In den letzten Monaten hat [Pump.fun] Hundert Millionen Dollar an Gebühren gesammelt, während auf der Plattform Drogenmissbrauch, Selbstverletzung, Rassismus, Antisemitismus, obszöne Handlungen, Sodomie, Gewalt und andere antisoziale Handlungen dargestellt wurden”, so der Vorwurf von Burwick Law.
- Die Kanzlei fordert Betroffene auf, sich zu melden und an einer potenziellen Klage mitzuwirken und Schadensersatz geltend zu machen.
- Dies folgt auf monatelange Zusammenarbeit mit Personen, die laut Burwick eine Wiedergutmachung anstreben, nachdem sie „beträchtliche Geldbeträge durch Memecoins, Betrügereien und unerfüllte Versprechen verloren haben“, wie es heißt.
- Die Memecoin-Fabrik gilt als eine der lukrativsten Anwendungen im Krypto-Sektor. An einigen Tagen konnte Pump.fun sogar den Stablecoin-Betreiber Circle bei den Einnahmen übertreffen, wie Daten von DeFiLlama zeigen.
- Nutzer der Plattform profitieren hingegen kaum. Analysen von Dune Analytics ergaben, dass lediglich 0,4 Prozent aller Trader auf Pump.fun Gewinne von mehr als 10.000 US-Dollar erzielen. Weniger als 300 der insgesamt mehr als 10 Millionen Wallets zählen zudem Gewinne von einer Million US-Dollar oder mehr.
BTC-ECHO Plus+ Inhalte
Das könnte dich auch interessieren
