50 Millionen US-Dollar 

Zcash steigt nach Winklevoss-Investment

Eine neue DAT mit prominenter Unterstützung setzt alles auf den gehypten Privacy-Coin. Was der Einstieg der Gemini-Gründer für den ZEC-Kurs bedeutet.

Johannes Macswayed
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Die Winklevoss-Brüder wagen ihren nächsten Krypto-Vorstoß. Ihr Ziel: Zcash

Beitragsbild: picture alliance

| Die Winklevoss-Brüder
  • Das an der Nasdaq gelistete Unternehmen Leap Therapeutics vollzieht eine radikale Kehrtwende: Aus dem ehemaligen Biotech-Spezialisten wird Cypherpunk Technologies – eine Digital-Asset-Treasury mit klarem Fokus auf den Privacy-Coin Zcash (ZEC).
  • Finanziert wird das Projekt von den Gemini-Gründern Tyler und Cameron Winklevoss, die über ihren Investment-Arm Winklevoss Capital bereits mehr als 50 Millionen US-Dollar in das Vorhaben gesteckt haben.
  • Cypherpunk plant, bis zu 5 Prozent des gesamten Zcash-Angebots zu akkumulieren. Derzeit hält das Unternehmen rund 203.000 ZEC zu einem Durchschnittspreis von 245 US-Dollar – etwa 1,25 Prozent des zirkulierenden Angebots.
  • Tyler Winklevoss begründet den Schritt mit einem ideologischen Anspruch: “Privatsphäre ist die Voraussetzung für Freiheit. Zcash ist das verschlüsselte Bitcoin – digitales Bargeld.”
  • Seine Vision: Während Bitcoin als Wertspeicher fungiert, soll Zcash zum Vehikel privater, zensurresistenter Transaktionen werden – besonders im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz und zunehmender Überwachung.
  • Das Investment zeigte sofort Wirkung. Der ZEC-Kurs verdoppelte sich zeitweise, stieg auf bis zu 537 US-Dollar, bevor eine Korrektur einsetzte. Auf Wochensicht notiert Zcash aktuell rund 5 Prozent im Minus, weit entfernt vom jüngsten Hoch bei 723 US-Dollar.
  • Parallel legte die Aktie von Cypherpunk Technologies (vormals LPTX) um fast 370 Prozent zu – ein mögliches Indiz für ein wiedererwachtes Interesse an sogenannten Digital Asset Treasuries. Dieses Modell, bekannt geworden durch MicroStrategy-CEO Michael Saylor, zielt darauf ab, Unternehmensreserven in Krypto-Assets zu parken.
  • Auch Ex-BitMEX-Chef Arthur Hayes heizte die Diskussion weiter an. Er rief Anleger dazu auf, ZEC-Bestände von zentralisierten Börsen abzuziehen und in Self-Custody-Wallets zu sichern. Hayes’ Fonds Maelstrom zählt Zcash inzwischen zur zweitgrößten Position seines Portfolios – ein weiterer Vertrauensbeweis in das Privacy-Narrativ.
  • Das Engagement der Winklevoss-Zwillinge könnte Zcash neuen Rückenwind verleihen – sowohl als “digitales Bargeld” als auch als Investment in Zeiten wachsender Regulierung und Datenabhängigkeit.
  • Risikoaffine Anleger blicken derweil auf alternative Privacy-Coins als mögliche “Beta-Plays” des ZEC-Hypes: Monero (XMR) und Dash (DASH) konnten in den vergangenen Wochen ebenfalls deutliche Kurszuwächse verbuchen.
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Quellen

SEC-Unterlagen

Tyler Winklevoss auf X

Arthur Hayes auf X

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