Kurs-Update 

Uniswap baut seine Position in Japan aus – kann UNI davon deutlich profitieren?

Uniswap arbeitet in Japan mit etablierten Finanzakteuren zusammen. Das geplante Gateway soll DeFi für professionelle Investoren zugänglicher machen.

Josip Filipovic
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Das Bild zeigt das Uniswap-Logo

Beitragsbild: Shutterstock

| Uniswap ist eine dezentrale Handelsbörse

Uniswap rückt mit einem neuen Projekt näher an den japanischen Finanzmarkt. SMBC Nikko, eines der größten Wertpapierhäuser Japans, und Nethermind entwickeln ein “DeFi Gateway”, das auf Uniswap v4 basiert und japanischen Investoren einen regulierungskonformen Zugang zu Onchain-Märkten ermöglichen soll. Uniswap Labs unterstützt das Projekt bei der technischen Integration und der Bereitstellung von Liquidität.

Geplant sind speziell angepasste Liquiditätspools für Stablecoins, reale Vermögenswerte und weitere digitale Assets. Zusätzlich arbeiten SMBC Nikko und Nethermind an KI-gestützten Tresoren und Benutzeroberflächen, die den Einstieg in DeFi erleichtern sollen. Die Fertigstellung des Gateways ist für Mitte 2027 vorgesehen. Kann die Zusammenarbeit den UNI-Kurs beflügeln?

Uniswap Struktur und Kurs

Zumindest nicht unmittelbar. Nachdem der Kurs in den vergangenen 24 Stunden noch bis auf 8,59 US-Dollar gestiegen war, rutschte er zeitweise auf 8,06 US-Dollar ab und notiert aktuell bei rund 8,10 US-Dollar. Gegenüber dem Schlusskurs des Vortages von 8,56 US-Dollar entspricht das einem Rückgang von mehr als fünf Prozent. Die Marktkapitalisierung von Uniswap liegt derzeit bei rund 5,05 Milliarden US-Dollar.

Auch aus technischer Sicht bleibt das kurzfristige Bild bei Uniswap angeschlagen. Der UNI-Kurs notiert deutlich unter dem EMA-20 bei 8,71 US-Dollar und bildet zuletzt zunehmend tiefere Hochs aus – ein Hinweis auf nachlassenden Kaufdruck. Entscheidend ist nun die Unterstützung bei 8,06 US-Dollar, die bereits mehrfach getestet wurde. Fällt diese Marke, rückt der Bereich um 7,63 US-Dollar in den Fokus. Für eine Aufhellung des Chartbilds müsste UNI dagegen zunächst den EMA-20 zurückerobern; darüber wartet bei 9,18 US-Dollar der nächste größere Widerstand. Solange das nicht gelingt, bleibt die kurzfristige Tendenz leicht bärisch.

Momentum-Check

Auch die Momentum-Indikatoren zeichnen ein verhaltenes Bild. Mit einem RSI von 43,3 überwiegt derzeit leichter Verkaufsdruck, ohne dass UNI bereits überverkauft ist. Gleichzeitig verliert die Abwärtsbewegung an Dynamik, was zumindest kurzfristig für eine Stabilisierung des Kurses sprechen könnte.

Uniswap Volatilität und Risiko

Die Bollinger-Bänder deuten derzeit auf eine moderate Volatilität hin und passen damit zum Bild einer kurzfristigen Konsolidierung. Gleichzeitig notiert UNI am unteren Rand der Handelsspanne, sodass stärkere Kursbewegungen weiterhin möglich bleiben – insbesondere, wenn der Kurs aus der aktuellen Konsolidierung ausbricht.

Kurzfristige Prognose

Für die kurzfristige Entwicklung von UNI überwiegen damit weiterhin die Abwärtsrisiken. Solange der Kurs unter dem EMA-20 bei 8,71 US-Dollar bleibt, fehlt ein klares Signal für eine nachhaltige Erholung. Gelingt die Rückeroberung dieser Marke bei gleichzeitig anziehendem Handelsvolumen, könnte sich der Blick wieder in Richtung 9,50 bis 10,20 US-Dollar richten. Auf der Unterseite bleibt dagegen die Unterstützung bei 8,06 US-Dollar entscheidend: Ein Bruch dieser Marke dürfte den Verkaufsdruck erhöhen und zunächst den Bereich um 7,63 US-Dollar in den Fokus rücken.

Bullisches Szenario

Das bullische Szenario hat eine Wahrscheinlichkeit von 35 Prozent und sieht ein Kursziel zwischen 8,7 und 10,2 US-Dollar vor. Dafür müsste der RSI über 50 steigen und der Kurs die EMA-20 bei rund 8,70 US-Dollar mit höherem Volumen zurückerobern. Ein Ausbruch über 9,18 US-Dollar auf Wochenschlussbasis würde dieses Szenario zusätzlich bestätigen.

Bearishes Szenario

Auch das bearishe Szenario wird mit 35 Prozent gewichtet und sieht den UNI-Kurs zwischen 6,0 und 7,9 US-Dollar. Der Trigger wäre ein weiterer Rückgang des RSI unter 40 sowie ein Schlusskurs unter 8,06 US-Dollar bei steigendem Volumen. In diesem Fall würde sich der Abwärtstrend bestätigen und die Unterstützungszone um 7,63 US-Dollar stärker in den Blick rücken.

Neutrales Szenario

Das neutrale Szenario kommt auf eine Wahrscheinlichkeit von 30 Prozent und sieht eine Spanne zwischen 8,0 und 8,7 US-Dollar vor. Dafür müsste der RSI zwischen 40 und 50 bleiben, während sich der Kurs knapp unter der EMA-20 stabilisiert. Bleibt auch das Handelsvolumen unter dem Durchschnitt, würde das eher für eine Seitwärtsphase sprechen.

Disclaimer: Die charttechnischen Informationen wurden mit Hilfe von Softwaretools und KI-Systemen erstellt. Es handelt sich hierbei nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen.

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