Russlands Präsident Wladimir Putin will offenbar gemeinsam mit US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping über ein Ende des Ukraine-Krieges verhandeln. Das Treffen könnte bereits im November am Rande des APEC-Gipfels in China stattfinden, wobei eine Beteiligung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj nach den bisherigen Plänen nicht vorgesehen ist.
Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf mit den Gesprächen vertraute Personen berichtet, soll Putin den Vorschlag bereits bei einem Telefonat mit Trump am 9. Oktober unterbreitet haben. Der US-Präsident hatte zuletzt von “großen Fortschritten” bei den Friedensbemühungen gesprochen und Selenskyj vorgeworfen, kein Interesse an einem Ende des Krieges zu haben.
Bitcoin und Altcoins warten auf neue Impulse
Am Dienstagmorgen notiert der Bitcoin-Kurs bei rund 81.880 US-Dollar, während Ethereum bei 2.401 US-Dollar gehandelt wird. XRP liegt bei 1,31 US-Dollar und Solana bei 105,16 US-Dollar. Unterstützung kommt von den amerikanischen Bitcoin Spot ETFs, die am Montag Zuflüsse in Höhe von 526,60 Millionen US-Dollar verzeichneten, während aus den Ethereum Fonds 103,28 Millionen US-Dollar abflossen.
An den traditionellen Finanzmärkten zeigte sich zum Wochenauftakt eine positive Entwicklung: Der S&P 500 legte am Montag um 0,41 Prozent auf rund 7.690 Punkte zu, während der Nasdaq 100 mit einem Plus von 1,17 Prozent auf 29.529 Punkte schloss.
Für die weitere Entwicklung von Bitcoin dürfte allerdings auch der Ölpreis eine wichtige Rolle spielen. Eine Entspannung im Ukraine-Krieg könnte die Energiemärkte entlasten, wobei auch der Iran-Krieg den internationalen Ölhandel erheblich beeinträchtigt. Die hohen Energiekosten treiben die Inflation und schränken damit den Spielraum der US-Notenbank für Zinssenkungen ein, was die Attraktivität risikoreicher Anlagen beeinträchtigen kann.
Bislang wird allerdings nur über mögliche weitere Friedensgespräche verhandelt, sodass ein baldiges Ende des Ukraine-Krieges nicht absehbar ist. Auch im Iran-Konflikt bleibt die Lage angespannt, obwohl Trump angekündigt hat, vor den amerikanischen Zwischenwahlen am 3. November keine neuen US-Angriffe anzuordnen.

