Die Ukraine hat am Sonntag einen groß angelegten Drohnenangriff auf Russland gestartet und dabei wichtige Energieinfrastruktur in St. Petersburg getroffen. Unter anderem geriet ein Ölterminal in Brand, was die ohnehin angespannte Lage auf den internationalen Energiemärkten weiter verschärft: Brent notiert am Montagmorgen bei 107,35 US-Dollar pro Barrel.
US-Präsident Donald Trump äußerte sich nach den Angriffen erneut zu den Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine. Auf Truth Social sprach er von “großen Fortschritten” bei den Gesprächen, warf dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj allerdings vor, kein Interesse an einem Kriegsende zu haben.
Bitcoin und Altcoins starten mit leichten Gewinnen in die Woche
Der Bitcoin-Kurs notiert am Montagmorgen bei rund 82.618 US-Dollar und liegt damit leicht im Plus. Auch Ethereum kann sich etwas erholen und wird bei etwa 2.425 US-Dollar gehandelt. XRP steht bei 1,31 US-Dollar, während Solana auf rund 105,63 US-Dollar steigt. Damit zeigen sich die Kryptowährungen nach den jüngsten Verlusten vorerst etwas stabiler.
Weniger erfreulich fällt die Bilanz der US-amerikanischen Spot ETFs aus. In der vergangenen Handelswoche flossen insgesamt 228,58 Millionen US-Dollar aus den Bitcoin-Fonds ab. Noch höhere Abflüsse verzeichneten die Ethereum ETFs, aus denen Anleger 319,97 Millionen US-Dollar abzogen.
Die weiterhin hohen Ölpreise bleiben unterdessen ein Belastungsfaktor für die Finanzmärkte: Steigende Energiekosten treiben die Inflation voran und schränken damit den Spielraum der US-Notenbank für Zinssenkungen ein. Für risikoreiche Anlagen wie Bitcoin könnte dies die Erholung erschweren, insbesondere wenn die geopolitischen Spannungen weiter anhalten.
