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Sam Bankman-Fried bei Netflix: Warum die neue FTX-Serie für Kritik sorgt

Netflix macht aus dem FTX-Milliardenbetrug eine Serie über Sam Bankman-Fried und Caroline Ellison. Doch mit der Darstellung der beiden als tragisches Liebespaar ist nicht jeder einverstanden.

Dominic Döllel
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Sam Bankman-Fried und Caroline Ellison vor dem FTX-Logo mit goldenen Kryptowährungen im Hintergrund. Die Fotomontage erinnert an den Zusammenbruch der Kryptobörse FTX und den anschließenden Betrugsskandal.

Beitragsbild: picture alliance und Shutterstock I Fotomontage

| Netflix hat die Geschichte von Sam Bankman-Fried und Caroline Ellison verfilmt

Netflix erweckt den Zusammenbruch der Krypto-Börse FTX als achtteilige Miniserie erneut zum Leben. “The Altruists” erzählt die Geschichte von Sam Bankman-Fried und Caroline Ellison, deren Beziehung und Aufstieg in der Krypto-Branche in einem Milliardenbetrug endeten. Die Premiere ist für den 19. November geplant – rund vier Jahre nach dem spektakulären Kollaps.

Kritik an romantischer Darstellung des FTX-Skandals

Der Trailer zeigt das Kennenlernen der beiden, ihren luxuriösen Lebensstil auf den Bahamas und den späteren Zusammenbruch ihres Krypto-Imperiums. Netflix inszeniert Bankman-Fried und Ellison als eine Art Bonnie und Clyde der Generation Z.

In sozialen Netzwerken stößt diese Darstellung naturgemäß auf Kritik. Viele Nutzer bemängeln die historische Genauigkeit und werfen Netflix vor, einen der größten Betrugsfälle der Krypto-Geschichte in eine Liebesgeschichte zu verwandeln.

8 Milliarden US‑Dollar veruntreut

FTX war im November 2022 kollabiert, nachdem bekannt geworden war, dass rund acht Milliarden US-Dollar an Kundengeldern ohne deren Wissen an Alameda Research weitergeleitet worden waren. Bankman-Fried wurde in sieben Anklagepunkten schuldig gesprochen und zu 25 Jahren Haft verurteilt. Im Insolvenzverfahren konnten rund 7,3 Milliarden US-Dollar zurückgewonnen werden.

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