Wanted Bitcoin-Steuern: IRS bittet um Hilfe

Stefan Schäfges

von Stefan Schäfges

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Stefan Schäfges

Stefan Schaefges ist studierter Wirtschaftsingenieur und Unternehmer. Als Berater, Trainer und Speaker berät er Unternehmen bei den Themen Digitalisierung, Robotics, Marketing und Mindset. Im Bereich Blockchain-Technologie befasst er sich insbesondere mit den Anwendungsmöglichkeiten im Businessbereich.

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Internal Revenue Service IRS Aufschrift auf einem Backstein der US-Steuerbehörde

Quelle: Shutterstock

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Die Steuerbehörde der Vereinigten Staaten will künftig strenger gegen Krypto-Steuersünder vorgehen. Dafür sucht sie nach Hilfe.

Die US-Steuerbehörde IRS plant eine härtere Verfolgung bei der Bitcoin-Steuererfassung, die aus den Gewinnen und Verlusten mit Transaktionen fällig werden. Für die Überprüfung von hunderttausenden Transaktionen sucht die Behörde nun nach unterstützenden Dienstleistungsunternehmen.

In einer Mitteilung wird auf der Webseite von CryptoTrader.Tax von einer E-Mail des Internal Revenue Service (IRS) berichtet. Das Unternehmenbietet seinen Kunden Softwarelösungen für die Steuererfassung aus dem Handel mit Kryptowährungen. In der E-Mail bittet die IRS um Hilfe bei der Prüfung von Steuererklärungen im Bereich von Bitcoin & Co. Die E-Mail richtet sich an Unternehmen aus dem Bereich der Steuerdienstleistungen. Zudem beinhaltet die E-Mail eine fünfseitige Ausführung mit den Anforderungen der gewünschten Dienstleistungen. 

Steuern auf hunderttausende Transaktionen von Bitcoin & Co.

Die IRS sucht speziell Unternehmen, die die internen Steueragenten bei den Berechnungen der zu zahlenden Steuergelder unterstützen. Gemäß der Ausführung soll hierbei mit einem Pilotprojekt gestartet werden. Im weiteren Verlauf sollen hieraus feste Aufträge entstehen. Ferner wird darauf hingewiesen, dass die Dienstleistungsunternehmen sämtliche Transaktionen eines Steuerzahlers nachvollziehen müssen, um die möglichen Gewinne und Verluste exakt bestimmen zu können.


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Hierbei sollen die Unternehmen sämtliche Transaktionen, die über Exchange-Konten, aber auch Hardware-Wallets laufen, dokumentieren. Zudem fordert die IRS hierfür spezielle Technologien, die in der Lage sind, die großen Transaktionsmengen zu erfassen.

Zusätzlich informiert die IRS die US-Bürger über den Umgang mit der Steuererfassung von Bitcoin & Co. in den FAQs auf der offiziellen Webseite.

CryptoTrader.Tax hingegen beruhigt seine Kunden und möchte diesem Angebot nicht nachkommen, und sich weiter vollständig auf die Kundenbedürfnisse konzentrieren.

Es ist nicht das erste Mal, dass BTC-ECHO über das Vorgehen der IRS im Hinblick auf die Besteuerung von Kryptowährungen berichtet. Denn bereits im Oktober 2019 hatte die US-Regulierungsbehörde neue Regeln zur Steuererfassung von Kryptowährungen im Hinblick auf die Dokumentationspflicht und Hard Forks veröffentlicht. Dies war das erste Mal seit dem Jahr 2014, dass sich die Behörde die Regeln zum Umgang mit Kryptowährungen verändert hatte. 

Krypto-Steuern in Deutschland

Auch in Deutschland müssen gewisse Regeln bei der Realisierung von Gewinnen aus dem Handel mit Kryptowährungen beachtet werden. Wer mehr über die Fallstricke bei der Besteuerung von Bitcoin und anderen Assets erfahren will, sei auf diesen Gastbeitrag verwiesen.


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