Neuer Gesetzesvorschlag 

New York will Bitcoin-Mining-Firmen stärker besteuern

Der Bitcoin-Mining-Industrie droht im US-Bundestaat New York neues Ungemach. Machen höhere Stromsteuern das Geschäft zunichte?

Tobias Zander
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Die Silhouette von Ölpumpenhebern steht vor einem Hintergrund mit einer großen, digital gerenderten Bitcoin-Münze.

Beitragsbild: Shutterstock

| Bitcoin Mining steht wegen des hohen Stromverbrauchs immer wieder in der Kritik
  • Ein neuem Gesetzentwurf zufolge soll für Bitcoin-Miner im US-Bundesstaat New York eine gestaffelte Verbrauchssteuer auf den Stromverbrauch eingeführt werden. Dies könnte die Profitabilität des Geschäftes erheblich beeinflussen.
  • Kleine Betreiber mit einem Verbrauch von weniger als 2,25 Millionen Kilowattstunden (kWh) würden von der Abgabe ausgenommen. Größere Firmen müssten hingegen mit einem Anstieg der Gebühren auf bis zu 5 Cent pro kWh rechnen.
  • Nach Texas gilt New York als einer der wichtigsten Standorte für die Mining-Industrie in den Vereinigten Staaten. New York ist stärker von Kernenergie abhängig und produziert zugleich mehr Wasserkraft als jeder andere US-Bundesstaat.
  • Für viele Bitcoin-Miner ist das Timing denkbar ungünstig. Laut TheMinerMag stiegen die durchschnittlichen “Produktionskosten” für einen Bitcoin im zweiten Quartal 2025 auf über 70.000 US-Dollar. In Äthiopien hingegen bekommt man einen BTC für nur 20.000 US-Dollar.
  • Von der neuen Steuer wären allerdings solche Mining-Unternehmen ausgenommen, die ausschließlich auf erneuerbare Energiequellen setzen. Befürworter des Gesetzesentwurfs sehen darin daher eine Möglichkeit, negative Umweltauswirkungen einzudämmen.
  • Die größten börsennotierten Mining-Firmen der Welt haben ihren Sitz überwiegend in den Vereinigten Staaten. Darunter befinden sich MARA Holdings, Riot Blockchain und Core Scientific.
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Quellen

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