- Spätestens mit dem Wahlsieg von Donald Trump im November wurde Bitcoin-Mining in den USA zu einem aufstrebenden Industriezweig. Rund 38 Prozent der BTC-Hashrate stammen mittlerweile aus den Vereinigten Staaten.
- Einer der beliebtesten US-Bundesstaaten für das Bitcoin-Ming ist Texas, das Senator Ted Cruz jüngst “eine Oase für Bitcoin” nannte, insbesondere wegen der reichlich vorhandenen, kostengünstigen Energie und des unternehmensfreundlichen Umfelds.
- Doch nun zeigt sich eine Schattenseite. Einwohner der texanischen Kleinstadt Granbury berichten über gesundheitliche Probleme, die sie auf die unablässige Lärmbelästigung durch eine von MARA Holdings betriebene Mining-Anlage zurückführen.
- “Sie sind einfach über uns hereingebrochen”, sagt Nick Browning, ein älterer Ortsansässiger. Und klagt: “Ich habe ständig Kopfschmerzen, entweder am Hinterkopf oder über den Augen. Ich war schon 2 oder 3 Mal im Krankenhaus.”
- Ein neues YouTube-Video der gemeinnützigen Organisation “More Perfect Union” beleuchtet die Situation. Dort sprechen verschiedene Einwohner von Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Schwindel und Stress aufgrund des Lärms.
- MARA Holdings, der größte BTC-Miner der Welt, betreibt in der Nähe der Kleinstadt eine 300-Megawatt-Bitcoin-Mining-Anlage. Bereits im Oktober reichte eine Gruppe von Einwohnern eine Klage gegen das Unternehmen ein.
- Granbury gilt als stark republikanisch geprägt, sodass eine beträchtliche Zahl der Einwohner bei der US-Präsidentschaftswahl für Donald Trump votierte. Von seinen Krypto-Ansichten und den Projekten der Trump-Familie zeigen sie sich jedoch wenig begeistert.
- Der Industrielärm von Bitcoin-Mining-Anlagen steht regelmäßig in der Kritik. Einige Experten warnen vor den gesundheitlichen Folgen für Anwohner aufgrund des anhaltenden niederfrequenten Brummens von Kühlsystemen und Generatoren.
Quellen
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