Krypto in DACH 

Lückenlose Krypto-Überwachung? Was das Finanzamt bald über Anleger weiß

Ab 2027 verlangen die Finanzämter deutlich umfassendere Einblicke in deutsche Krypto-Transaktionen. Warum Privatanleger schon jetzt Post von ihren Börsen bekommen – und diese besser nicht ignorieren sollten.

Tobias Zander
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Lars Klingbeil

Beitragsbild: picture alliance

| Alle Krypto-Transaktionen im Blick? Die Haltefrist-Debatte bleibt offen, aber die Meldepflicht kommt

Seit Monaten dominiert die Bitcoin-Haltefrist die deutsche Krypto-Debatte. Jede noch so kleine Wendung im Streit um die Versteuerung von Krypto-Gewinnen erhitzt die Gemüter erneut. Im Schatten dieser Auseinandersetzung rückt aber eine andere Regeländerung näher, die bisher kaum jemand auf dem Schirm hat. Sie betrifft alle mit einem Konto aus der Zeit vor 2026, denn bis zum Jahreswechsel müssen Börsen und andere Plattformen von ihren Altkunden zwingend steuerliche Angaben einholen. Wenn Anleger schweigen, sperrt der Anbieter nach spätestens 90 Tagen den Handel und obendrein droht ein hohes Bußgeld. Was die Selbstauskunft jetzt von deutschen Krypto-Investoren verlangt.

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