Handel bricht ein 

Blur schaltet seine NFT-Plattform ab

Blur zieht bei seiner NFT-Plattform den Stecker. Auch das Kreditgeschäft wird zurückgefahren. Für den angeschlagenen Sektor ist es ein weiterer Rückschlag.

Moritz Draht
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Eine Hand hält ein Smartphone, auf dessen Display das rot leuchtende Blur-Logo sowie der Schriftzug "NFT Marketplace for Pro Traders" zu sehen sind. Im unscharfen Hintergrund stehen mehrere Bildschirme mit bunten digitalen Motiven.

Beitragsbild: Shutterstock

| Blur stellt die Benutzeroberfläche seines NFT-Marktplatzes im November ein

Der NFT-Marktplatz Blur stellt im November seine Benutzeroberfläche ein. Das gab das Projekt via X bekannt. Auswirkungen auf das On-Chain-Protokoll habe das nicht. Ein konkretet Termin für die Abschaltung des Frontends wurde zunächst nicht genannt.

Nutzer können damit künftig nicht mehr über die Blur-Website auf den Marktplatz zugreifen. Die Smart Contracts auf der Blockchain blieben jedoch aktiv. Die Plattform kämpft schon länger mit sinkenden Handelsvolumina. Symbolisch markiert das Ende eines der einst größten NFT-Handelsplätze einen weiteren Sargnagel für den angeschlagenen Sektor.

Auch Blur-Kreditplattform wird zurückgefahren

Zudem stellt Blur einen wichtigen Teil seines NFT-Kreditprotokolls Blend ein. Ab dem 12. November werden keine neuen Kredite mehr vermittelt. Bestehende Kreditnehmer haben bis dahin Zeit, ihre Positionen zurückzuzahlen oder auslaufen zu lassen. Anschließend will Blur ein eigenes Tool bereitstellen, über das Nutzer ihre hinterlegten Vermögenswerte abziehen können.

Die Schließung von Blur folgt auf das Aus zweier weiterer Projekte aus seinem Umfeld. Anfang Oktober kündigte zunächst die Ethereum-Layer-2 Blast ihre Abwicklung an. Das Netzwerk wurde von Blur-Gründer Tieshun Roquerre gegründet und vom selben Kernteam entwickelt. Wenige Tage später folgte die Layer-2 Abstract. Blur selbst war 2022 gestartet und gehörte zeitweise zu den größten NFT-Marktplätzen.

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