CoinTracking – Test und Erfahrungen

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Steuer-Tools wie CoinTracking helfen Tradern dabei, im Dickicht des Steuerdschungels den Überblick zu behalten. Wer die Begriffe privates Veräußerungsgeschäft oder Haltefrist noch nie gehört hat, sollte erst recht einen Blick auf solche Tools werfen. Wir haben CoinTracking auf Herz und Nieren getestet.

Inhaltsverzeichnis

Mit über neunjähriger Erfahrung in Krypto-Steuersachen ist CoinTracking ein Unternehmen von Profis, für Profis. Das Unternehmen mit Sitz in München bereitet steuerlich relevante Krypto-Vorgänge für Kunden aller Art auf und erstellt am Ende einen Report fürs Finanzamt. Das geht ganz einfach, indem Nutzer ihr Wallet oder ihr Exchange-Konto mit dem Software-Tool verbinden. Dieses zieht sich alle trades (Fiat-zu-Krypto und Krypto-zu-Krypto) und fasst die steuerlich relevanten Vorgänge zusammen. So geht in Zukunft bestimmt nichts mehr schief.

CoinTracking Highlights

Positiv

Als globaler Player ist CoinTracking bereits seit 2012 am Markt. Die Erfahrung, die das Unternehmen in seiner langen Bestehensgeschichte sammeln konnte, gibt es nun an seine Kunden weiter. 

Gut gefallen hat uns die Professionalität, mit der die Steuer-Reports erstellt werden. Da Kryptowährungen wie Bitcoin häufig selbst für die Finanzämter Neuland sind, sind wasserdichte Steueranlagen ein absolutes Muss. Hier punktet CoinTracking.

Ebenfalls hervorzuheben ist die wirklich einfache Handhabe der Benutzeroberfläche. Kunden können aus über 300 Wallets und Exchanges wählen und CoinTracking zapft sodann alle Bewegungen ab. Einfacher geht es nicht.

Negativ

CoinTracking ist zwar eine eierlegende Wollmilchsau. Wenn Trader aber bestimmte Coin-Quellen wie Wallets oder Exchanges vergessen, weist der resultierende Bericht Fehler auf. Hier müssen Bitcoin-Enthusiasten also sauber arbeiten.

Bewertung

96
Nutzerfreundlichkeit
Kosten
Support
Zahlarten
Produktangebot

Steuertool für Profis.

Testergebnis

Testergebnis im Detail

Nutzerfreundlichkeit

4/5

CoinTracking hat sich mit den Jahren zu einer benutzerfreundlichen Software entwickelt. Auf jeder Seite und für jedes Feature erhält der Kunde Instruktionen und Erklärungen.

Zudem kann man bei allen Reports Filter nutzen, um genau die Daten zu erhalten, die man benötigt. Die mobile App ist eine weitere Möglichkeit, schnell und übersichtlich Daten einzusehen. Gut gefallen haben uns auch die Videos, die den Umgang mit CoinTracking anschaulich schulen.

Verglichen mit der Konkurrenz wirkt die Benutzeroberfläche aber wenig ansprechend. Hier gibt es Punktabzug.

Kosten

5/5

Das Gebührenmodell bei CoinTracking gefällt uns gut. Einsteiger können den Gratisaccount mit bis zu 200 Transaktionen komplett kostenlos nutzen. Bei einem Handelsvolumen von mehr als 200 Transaktion können Nutzer die Pro-, Expert- oder Unlimited-Variante wählen. Damit können Nuter dann jeweils auch Exchange-APIs einbinden.

Die Preise für die kostenpflichtigen Pakete fangen bei 8,99 Euro an und enden mit der Unlimited-Variante bei 45,99 Euro im Monat. Wer keine Lust auf Abos hat, kann auch einen Lifetime Account mit einer Einmalzahlung abschließen. 

Für Geschäftskunden, wie Steuerkanzleien, Trading-Unternehmen oder Fondsmanager bietet Cointracking gesonderte Nutzerkonten an. Die Flexibilität der Modelle ist ein klarer Pluspunkt für CoinTracking.

Support

5/5

Support wird bei CoinTracking großgeschrieben. Das Unternehmen verspricht Erreichbarkeit rund um die Uhr, sodass Support-Tickets innerhalb von 4 Stunden beantwortet werden können. Aktuell gibt es Support in englischer und deutscher Sprache – auf Nachfrage versprach man uns die sprachliche Vielfalt weiter auszuweiten. 

Daneben beantwortet die FAQ-Seite grundlegende Probleme. Was uns an CoinTracking besonders gut gefällt, sind Video-Tutorials, die die Einrichtung und Funktionsweise des Tools erklären. 

Zahlarten

5/5

Neben den gängigen Zahlungsmethoden wie Kreditkarte, PayPal und Banküberweisung bietet CoinTracking auch die Bezahlung mit Bitcoin und in über 50 Altcoins an. Bei einer Bitcoin-Bezahlung erhalten die Kunden einen Rabatt von 5 Prozent. Hier hat der Dienst gegenüber seiner Konkurrenz die Nase vorn.

Produktangebot

5/5

Bei CoinTracking kommen sowohl private Trader als auch Unternehmen mit Steuerbezug auf ihre Kosten. Steuerfachanwälte behalten so den Überblick über Finanzbewegungen ihrer Mandanten und Privatanleger verlieren sich nicht im Dickicht ihrer Trades. Das CoinTracking Portfolio umfasst den Import von Transaktionen (automatisch oder manuell), die Erstellung von individuellen Reports und Dashboards, die Verknüpfung mehrerer Accounts, manuelle Erzeugung von Backups, Mobile Apps, die Generierung von Steuer- und Kapitalertragsauswertungen, Zugriff auf Preise zu mehr als 9000 Coins und Assets und vieles mehr. 

Unser Test-Fazit

Mit CoinTracking sollte bei der nächsten Steuererklärung wirklich nichts mehr schiefgehen – zumindest im Bereich der privaten Veräußerungsgeschäfte. Das Unternehmen hat wirklich für jeden Anwendungsfall einen zugeschnittenen Dienst. So kommen bei CoinTracking sowohl Steuer-Profis wie Steuerfachanwälte oder Steuerberater auf ihre Kosten. Privatanlegern wird das Leben durch die automatische Verfolgung der Handelsbewegungen das Leben aber auch leichter gemacht. Wir können an dieser Stelle eine klare Empfehlung für CoinTracking aussprechen.

BTC-ECHO - Redaktion
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Registrierung und Handel
1. Registrieren
Um über CoinTracking deinen Steuerreport zu erstellen, musst du dich zunächst registrieren und einen Nutzer-Account anlegen.
2. Wallet verbinden
Im Anschluss an die Registrierung musst du dein Wallet mit der Website verbinden. Dieser Vorgang geht super schnell und einfach.
3. Steuerbericht erstellen
Sobald dein Wallet verbunden ist, kannst du dir die Performance deines Portfolios anzeigen und einen Steuerbericht anfertigen lassen.
Firmenanschrift & Website
CoinTracking GmbH

Pasinger Str. 16
82166 Gräfelfing / Munich
Germany

Vertretungsberechtigt:

Dariusz Michael Kachel

Support:

https://cointracking.info/feedback.php

Erfahrungen mit CoinTracking

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FAQ

  • Wie sind Kryptowährungen zu versteuern?

    Veräußerungsgewinne mit BTC und Co. sind nach Einkommensteuergesetz (EStG) § 23 Private Veräußerungsgeschäfte Einkommensteuerpflichtig. Die konkrete Höhe bemisst sich an der Steuerklasse und liegt zwischen 0 und 45 Prozent.

  • Gibt es eine Steuerfreigrenze?

    Gewinne bis 600 Euro müssen nicht versteuert werden. Wer aber über den 600 Euro liegt, muss vollständig versteuern. 

  • Wie hoch sind die Gebühren bei CoinTracking?

    Die Gebühren bemessen sich an der Anzahl der durchgeführten Trades. Für bis zu 200 Transaktionen ist die Erstellung des Steuerbescheids kostenfrei. Ab dann erhöhen sich Kosten sukzessive bis maximal 45,99 Euro pro Monat.

  • Welche Coins unterstützt CoinTracking?

    Aktuell unterstützt CoinTracking sage und schreibe 9.000 Coins und Token. Die Liste der von CoinTracking unterstützten Coins wächst stetig.