Bitcoins im Laden kaufen? In Kroatien jetzt möglich

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

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Tobias Schmidt

Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

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Quelle: Split waterfront and Marjan hill aerial view, Dalmatia, Croatia via Shutterstock

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In Kroatien hat seit Kurzem ein Bitcoin-Geschäft eröffnet, bei dem man Bitcoin „Over-the-Counter“ erwerben kann. Die Eröffnung ist Teil einer umfassenderen Krypto-Strategie von Blockchain-Start-ups auf dem gesamten Balkan.

Wer Bitcoin, Ether und andere Kryptowährungen gegen Fiatwährungen tauschen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten. Die am weitesten verbreitete ist der Erwerb von Coins über bestimmte Online-Exchanges und Handelsplattformen. Ein weiterer, wenn auch bisher noch wenig genutzter Weg ist die Nutzung von sogenannten Bitcoin-ATMs. In Deutschland ist dies nicht möglich, da das Aufstellen von Bitcoin-ATMs eine Lizensierung durch die BaFin voraussetzt.

In Kroatien kann man Kryptowährungen jetzt auch persönlich im Geschäft kaufen. Dabei sind in der Innenstadt der Hafenstadt Split Bitcoin, Ether und weitere Coin für einen Aufschlag von 5 Prozent auf den durchschnittlichen Handelspreis zu haben. Auch in Wien existiert mit dem „House of Nakamoto“ bereits ein Bitcoin-Store, der OTC-Kryptohandel anbietet.

Bekannt gegeben wurde die Eröffnung des Ladens auf der Block Split, die am vergangenen Wochenende in Kroatiens zweitgrößter Stadt stattfand. Hinter der Idee des Bitcoin-Geschäfts steckt die kroatische Krypto-Exchange Bitkonan. Ausgehend von Split will das Team der Exchange die Idee weitertragen und ähnliche Läden auch in anderen kroatischen Städten eröffnen, etwa in Zagreb oder Rijeka. Sollte das Projekt so erfolgreich anlaufen, wie es sich Bitkonan erhofft, könnte auch eine Expansion in benachbarte Balkan-Länder die Folge sein.

Kroatien: Regulierung steht noch aus

Kroatien hat sich bisher – im Gegensatz zu seinem Nachbarn Slowenien – noch kleinen großen Namen als Krypto-Standort gemacht. Bisher zeigten sich Regierung und Regulierer rund um die kroatische Zentralbank HNB vorsichtig skeptisch gegenüber Kryptowährungen, ohne jedoch konkrete Schritte einzuleiten.

Anfang des Jahres gründete sich eine Interessenvertretung, die Udruga za Blockchain i Kriptovalute (UBIK). Sie will die Entwicklung beeinflussen und Bewusstsein für Kryptowährungen und die Blockchain schaffen. Hinter der Organisation stehen Blockchain-Start-ups und Innovatoren aus Kroatiens Krypto-Szene. Es wäre wünschenswert, wenn die Vereinigung es schafft, das Thema stärker auf die Agenda seines Landes zu heben.

BTC-ECHO


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