Plus500 – Test und Erfahrungen

plus 500 test und erfahrungen

Differenzkontrakte handeln leicht gemacht. Dieses Motto hat sich der Broker für Contracts of Difference (CFDs) Plus500 bei seiner Gründung 2008 auf die Fahne geschrieben. Was kann Plus500 und worauf sollten Anleger achten? Wir haben den CFD Broker getestet und teilen unsere Erfahrungen. 

Inhaltsverzeichnis

Plus500 ist kein gewöhnlicher Krypto-Broker, sondern ein CFD Broker. Wie der Name erahnen lässt, kann man auf Plus500 keine physischen Basiswerte wie Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und Co. handeln, sondern spekuliert mit sogenannten Differenzkontrakten, kurz CFDs. 

Dabei handelt es sich um Derivate, bei denen die Handelsparteien den Austausch eines Basiswerts gegen eine Geldleistung zu Beginn und Ende der Laufzeit vereinbaren. Geht der Trader long, spekuliert er auf einen Anstieg des Basiswerts während der Laufzeit des Kontrakts. Liegt er richtig, wird der Differenzbetrag zwischen Start- und Schlusskurs ausgezahlt. Zusätzlich erhält der Händler seine hinterlegte Sicherheit, die Margin, zurück. Da CFDs gehebelte Finanzprodukte sind, bergen sie jedoch erhebliche Risiken – bis hin zum Totalverlust. 

Plus500 Highlights

Positiv

Vor allem für erfahrene Day Trader bietet Plus500 eine einladende Produktpalette. Zwar hat der CFD Broker aktuell mit BTC, ETH, LTC, BCH, XLM und ADA nur sechs Coins im Angebot. Da es beim CFD Trading aber ohnehin eher um Spekulation, als um langfristige Wertanlagen geht, sollte das Spektrum ausreichen.

Auch das Demokonto mit 40.000 Euro “Spielgeld” hat uns gut gefallen. Wer erste Gehversuche im Metier der gehebelten Bitcoin-Derivate unternehmen will, ist mit dem Demokonto gut beraten.

Ein  weiteres Schmankerl sind die Einzahlmethoden. Da Plus500 neben SEPA- und Kreditkaten-Fundings auch PayPal unterstützt, können Nutzer gleich nach ihrer Verifizierung loslegen.

Negativ

Weniger gut gefallen hat uns die Inaktivitätsgebühr. Wer sich mindestens drei Monate in Folge nicht einloggt, zahlt zehn Euro Strafgebühr. Für jeden weiteren Monat fallen sodann zehn weitere Euro an. Klar, Plus500 ist ein CFD Broker. Trotzdem hätten wir uns gewünscht, dass man neben Derivaten auch die Basiswerte handeln kann. Schließlich erfordern komplexe Trading-Strategien mitunter auch das Hedging mit den physischen Grundlagen.

Bewertung

71.67
Nutzerfreundlichkeit
Gebühren
Support
Zahlarten
Produktangebot
Sicherheit

Wer den Schritt in die Welt der Krypto-Derivate wagen will, der ist mit Plus500 gut beraten.

Testergebnis

76,4% der Klein­anleger­konten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

Testergebnis im Detail

Nutzerfreundlichkeit

3.5/5

Plus500 wartet mit einem übersichtlichen und grafisch ansprechenden Interface auf. Auch Neulinge finden sich schnell zurecht und mit dem Darkmode kommen die Nachteulen auf ihre Kosten. Die Charts können sich ebenfalls sehen lassen. Neben übersichtlichen Candlestick Charts können sich Trader Indikatoren wie die Bollinger Bands oder gleitende Durchschnitte anzeigen lassen.

Wer die Funktionsweise von CFDs noch nicht vollständig begriffen hat, der kann zunächst mithilfe des Demokontos Spielgeld einsetzen. 

Eher negativ in Gewicht gefallen ist die schnelle Logout-Zeit. Wer 10 Minuten inaktiv ist, den meldet die Web App automatisch ab. Was als Sicherheitsvorkehrung gedacht ist, entpuppt sich in der Praxis als einigermaßen enervierend.

Gebühren

3/5

Bei Plus500 gibt es keine Gebühren. Provision erhält der CFD Broker einzig aus dem Spread zwischen Geld- und Briefkurs der Assets. Mit 0,3 Prozent liegt der Spread bei BTC im marktüblichen Durchschnitt.

Was uns nicht so gut gefallen hat, ist der Strafzins auf inaktive Konten. Wer sich drei Monate in Folge nicht einloggt, zahlt 10 Euro je inaktivem Monat.

Support

3.5/5

Das Support Center von Plus500 verspricht 24/7 Erreichbarkeit. Kunden können via Mail oder per Live Chat Kontakt aufnehmen. Für den Live Chat gibt es eine Warteschlange, die Wartezeit hat sich bei unseren Anfragen mit wenigen Minuten aber in Grenzen gehalten. 

Leider trifft man bei Plus500 zunächst auf einen Chat Bot. Dieser hat sich im Praxistest aber als äußerst kompetent herausgestellt.

Einzig die FAQ-Seite könnte einen neuen Anstrich vertragen; hier mussten wir mitunter lange suchen, bis sich unsere Fragen klären konnten. 

Zahlarten

4/5

In Punkto Einzahlmethoden macht Plus500 eine gute Figur. Der CFD Broker unterstützt klassische Dienste wie SEPA- oder Kreditkarten-Überweisungen. Wer es eiliger hat, kann zudem auf Zahlungsdienstleister wie PayPal und Skrill zurückgreifen. 

Leider liegen die Mindesteinzahlbeträge mit 100 Euro (Kreditkarte/Debitkarte/PayPal/Skrill) und 500 Euro (Banküberweisung) recht hoch. Hier hätten wir uns geringere Schwellen gewünscht. 

Produktangebot

3/5

Das Produktangebot kann sich sehen lassen. In Sachen Krypto-CFDs ist Plus500 der weltweit dominierende Broker. Mit Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Litecoin (LTC), Stellar (XLM), Bitcoin Cash ABC (BCH) und Cardano (ADA) erstreckt sich das Produktangebot zwar nur auf sechs Coins.

Uns hat das aber vollkommen gereicht. Hebel auf Nischen-Coins mit unzureichender Liquidtät anzusetzen, ist aufgrund der Volatilität äußerst riskant.

Sicherheit

4.5/5

Plus500CY Ltd ist durch die Cyprus Securities and Exchange Commission autorisiert und reguliert (CySEC Lizenz-Nummer 250/14).

Damit untersteht der CFD Broker EU-Richtlinien für Finanzdienstleister. Das gesamte Kundenvermögen wird auf gesonderten Bankkonten verwaltet, gemäß den Vorgaben der Britischen Finanzaufsichtsbehörde.

Auch technologisch ist der CFD-Handel auf Plus500 abgesichert. Neben dem Login mit E-Mail-Adresse und Passwort, wird jede Transaktion zusätzlich mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung, beispielsweise per Fingerabdruck, abgesichert. Ferner werden Zahlungen ausschließlich auf verifizierte Konten ausgeführt.

76,4% der Klein­anleger­konten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

Unser Test-Fazit

Ob man mithilfe von Differenzkontrakten den Hebel ansetzen will, muss wohlüberlegt sein. Schließlich birgt der Handel mit CFDs große Risiken. Wer aber den Schritt in die Welt der Krypto-Derivate wagen will, der ist mit Plus500 gut beraten. Neben den Spreads fallen keine Gebühren an und auch die Ein- und Auszahlung von Geld ist kostenfrei. Gut gefallen hat uns auch das Demokonto. So müssen Trader nicht gleich den Sprung ins kalte Wasser wagen, sondern können erste Gehversuche mithilfe von Spielgeld wagen. Für die Zukunft wünschen wir uns vor allem den Verzicht auf die Inaktivitätsgebühren und geringere Einzahlschwellen.

BTC-ECHO - Redaktion
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Registrierung und Handel
1. Registrieren
Um über Plus500 Krypto-CFDs kaufen und verkaufen zu können, musst du dich zunächst registrieren und einen Nutzer-Account anlegen.
2. Verifizieren
Im Anschluss an die Registrierung musst du deinen Account verifizieren. Dies funktioniert ganz einfach online und dauert nicht länger als 5 Minuten.
3. Handeln
Sobald dein Konto freigeschaltet ist, kannst du damit beginnen auf Bitcoin und viele weitere auf Kryptowährungen basierende CDFs zu handeln.

76,4% der Klein­anleger­konten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

Firmenanschrift & Website
Plus500

1 Siafi, 3042, Limassol, Cyprus

https://www.plus500.de/

Geschäftsführung:
David Zruia (CEO)

Support:

https://www.plus500.de/Help/ContactUs

Erfahrungen mit Plus500

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FAQ

  • Welche Kryptowährung kann ich bei Plus500 kaufen?

    Aktuell kann man auf Plus500 CFDs auf sechs Kryptowährungen handeln: Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Litecoin (LTC), Stellar (XLM), Bitcoin Cash ABC (BCH) und Cardano (ADA).

  • Wie lange dauert die Ein- und Auszahlung bei Plus500?

    SEPA- und Kreditkarten-Einzahlungen nehmen üblicherweise ein bis zwei Geschäftstage in Anspruch.

    Mit PayPal erfolgt die Buchung indes instantan.

  • Wie hoch sind die Gebühren bei Plus500?

    Der CFD-Handel erfolgt bei Plus500 gebührenfrei. Provision nimmt der Broker lediglich durch den Spread. Wie hoch der ist, hängt von Faktoren wie der Liquidität und des Handelsvolumens des Basiswerts ab.

  • Ist Plus500 seriös?

    Plus500 wird unter anderem durch die Financial Conduct Authority (FCA), die zypriotische CySEC sowie die Australian Securities and Investments Commission (ASIC) reguliert. Das gesamte Kundenvermögen wird auf gesonderten Bankkonten verwaltet, gemäß den Vorgaben der Britischen Finanzaufsichtsbehörde.

    Hier muss man keine Bedenken haben.