CBDC und seine Alternativen Digitaler Euro: Darauf kommt es jetzt an

Der digitale Euro wird kommen, doch in welcher Form genau? Kevin Spur vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband liefert Antworten.

Sven Wagenknecht
BTC-ECHO Experts Podcast

Beitragsbild: BTC-ECHO

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Als Stablecoin gibt es ihn bereits. Doch auch die Europäische Zentralbank arbeitet an einem digitalen Pendant zum Bargeld. Der digitale Euro kann viele Formen annehmen und auch die Kreditwirtschaft liebäugelt mit tokenisiertem Giralgeld als unabhängige Alternative zum Notenbankgeld. Welcher Standard sich wie durchsetzen wird, ist bislang ungewiss. 

Der digitale Euro im politischen Prozess 

Wie es um den digitalen Euro im politischen Prozess bestellt ist, weiß Kevin Spur. Für den Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) kümmert er sich um digitale Währungen und Assets. Dabei verfolgt er die Gespräche auf Bundes- wie auf EU-Ebene. 

Die EU-Wahlen im Juni könnten noch einmal neuen Schwung in die Diskussion bringen, findet er. Allerdings ist das Thema digitaler Euro aus seiner Sicht zu nischig, um als Wahlkampfthema zu dienen. 

Tokenisiertes Geld: Die Vor- und Nachteile

Für Spur ist ein digitaler Euro von der EZB vor allem ein Resilienzsystem, falls es zu größeren Ausfällen von Zahlungsdienstleistern aus Übersee kommt. Dennoch gibt es einige Aspekte, die beachtet werden müssen, damit digitales Zentralbankgeld nicht mehr Schaden als Nutzen anrichtet. 

Spannend findet er daher auch die privatwirtschaftlichen Alternativen in Form von Stablecoins oder tokenisiertem Giralgeld.