Zurück in freundliche Gefilde: Südkorea lockert den Griff

Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

Quelle: Rear view of kayaker man paddle kayak at sunset sea. Kayaking, canoeing, paddling via shutterstock

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Südkorea lockert seinen Griff, was die Regulierung von Kryptowährungen angeht. Nach langem Hin und Her will man sich nun an den gemutmaßten Beschlüssen des anstehenden G20-Gipfels orientieren. Demnach wolle man Kryptowährungen künftig als Asset einstufen. Ein Land, das nicht so recht weiß, wie man mit Kryptowährungen umgehen soll.

Südkorea und Regulierung sind ein Thema, das immer wieder durch die Kryptowelt geistert. Mal denkt die Regierung über ein Komplettverbot nach. Dann reicht das Volk einen Antrag ein und stellt die Regierung unter Zugzwang. Kurz danach entschließt sich die Regierung zu einer Regelung zum Thema Identität, nach der es Nutzern nur noch möglich war, sich mit Klarnamen bei den Börsen anzumelden.

Orientierung an G20-Nationen


Und nun rudern die Regulatoren im Land offenbar wieder ein Stück zurück. Wie die Korean Times berichtet, wolle man vor allem den Status von Kryptowährungen überdenken. Aufgrund ihrer spekulativen Komponente gelten Kryptowährungen in Südkorea momentan noch als nicht-finanzielle Assets. Hier wolle man sich vor allem am im Juli anstehenden G20-Gipfel orientieren. Hier sei eine Kategorisierung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen als Asset-Klasse wahrscheinlich. Dieser Einordnung wolle man sich in Südkorea anschließen:

„Es ist so gut wie sicher, dass Kryptowährungen als Assets klassifiziert werden. Die Hauptfrage wird sich darum drehen, wie man sie vernünftig unter dem Handlungsrahmen der G20-Nationen reguliert. Im Hinblick auf die momentane Herangehensweise ist das nicht gut, aber wir werden versuchen, die Dinge zu verbessern“,

lautet ein Statement der koreanischen Finanzaufsicht gegenüber Korean Times.

Ferner stehe die Steuerbehörde mit dem Finanzministerium in Kontakt, um verwertbare Daten zu sammeln. Auf Basis dieser Daten wolle man dann eine Lösung zur Besteuerung finden. Momentan gibt es nämlich noch keine Steuer, die man auf Gewinne aus Kryptowährungen zahlen muss.


ICOs bleiben nach dem derzeitigen Kenntnisstand jedoch nach wie vor verboten – eine Änderung der Richtlinien plant die Regierung hier offenbar noch nicht.

BTC-ECHO


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