Zentralbank von Singapur (MAS) testet eigene digitale Währung

Danny de Boer

von Danny de Boer

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Danny de Boer

Als Informatiker schaut Danny de Boer kritisch auf die Blockchain-Entwicklung und Kryptographie. Zwischen Komplexität und Hype erklärt er allgemeinverständlich und anwendungsbezogen. Seit 2014 berichtet er für BTC-ECHO aus der Krypto-Szene.

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Singapore downtown night view

Quelle: © aiisha - Fotolia.com

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Die Finanzbehörde Singapurs (MAS) wird demnächst eine blockchain-gestützte digitale Währung für Interbankenzahlungen untersuchen.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Danny de Boer

Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg wird der geplante Proof-Of-Concept vom Blockchain Consortium R3CEV unterstützt. Des weiteren seien acht weitere Banken und ein nicht näher benannter lokaler Aktienmarkt beteiligt. Die Development Bank of Singapore, HSBC, Bank of America, JPMorgan, Credit Suisse und die Bank of Tokyo-Mitsubishi haben ihre Teilnahme an dem Projekt angekündigt.

In einer Ansprache des Managing Directors von MAS, Ravi Menon, wurde am Mittwoch erwähnt, dass für diesen Test andere Zentralbanken hinzugezogen werden könnten. Weiterhin erklärte er, dass der Wunsch Kosten und Reibungspunkte – wie sie bei traditionellen Banken vorherrschen –  vermindern wollen.

Menon sagte:

“Heutzutage müssen Banken durch Korrespondenzbanken agieren, um diese Zahlungen durchzuführen. Dies kostet Zeit und führt zu zusätzlichen Kosten. Dieses Projekt markiert den ersten Schritt von MAS, um das Potenzial einer digitalen Währung, die von einer Zentralbank emittiert wird, zu untersuchen.”


Bloomberg berichtet, dass Banken beim Test Geld als Sicherheit für MAS einzahlen. Im Gegenzug zahlen sie dann die digitale Währung an die Teilnehmer aus. Die digitale Währung kann dann unter den Teilnehmern ausgetauscht und später für Geld wieder ausgelöst werden.

Der aufkommende Test zeigt Ähnlichkeiten zu bereits vorher erwähnten Unternehmungen von UBS, Deutsche Bank, Banco Santander und dem Startup Clearmatics im August.

Das Projekt sah vor den sogenannten Utility Settlement Coin von einer Zentralbank ausstellen zu lassen. Die digitale Währung sollte dann später durch eingespeichertes Geld der Zentralbank wieder ausgezahlt werden.

BTC-Echo

Englische Originalfassung von Pete Rizzo via coindesk


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