Wagt sich die argentinische Zentralbank an den Bitcoin heran?

Max Kops

von Max Kops

Am · Lesezeit: 3 Minuten

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Die wachsende Volatilität des Bitcoin in der Vergangenheit dürfte zu Annahme verleiten, dass Zentralbanken ihr Interesse an den digitalen Währungen verlieren. Aber: Die argentinische Zentralbank belegt mit ihrem Interesse nun das Gegenteil.
Hackathon: Argentinische Zentralbank unterstützt Blockchain-Untersuchungen

Hackathon: Argentinische Zentralbank unterstützt Blockchain-Untersuchungen

Ursprung der Interessenbekundung von der argentinischen Zentralbank war ein kürzlicher Hackathon. Mit der Aussicht auf Preise im Wert von ca. 10.000 US-$ beschäftigten sich die Teilnehmer mit digitalen Technologien. Zu Letzterer wurden dabei auch Blockchain-Technologien im Speziellen betrachtet.

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Unter den drei Gewinnern der Programmierer, Ökonomen, und Studenten belegte Signatura den zweiten Platz. Etwas mehr als 3000$ hatte das Team für die Idee erhalten, mit Signatura eine Blockchain-Technologie für digitale Beglaubigungen zu schaffen. Ein Produktbeispiel war der ‘Financial Passport’, also eine Art Finanzausweis, mit dem sich Eigentümer nachweisen lassen. Insbesondere soll es möglich sein, Informationen mit Geschäftspartnern zu teilen und Daten für bestimmte Personen freizugeben. Über die Blockchain soll dies bei gleichzeitiger Verschlüsselung aller Daten passieren.

Diese Technologie könne man beispielsweise für die Kommunikation zwischen Privatpersonen und (Bank-) Institutionen nutzen. Amati erklärte das Modell gegenüber CoinDesk wie folgt:

Wenn eine Bank [die Informationen] benötigt, beispielsweise für Kredite, werden sie über die Plattform angefragt und der Kunde kann selbst entscheiden, ob er dem jeweiligen Institut den Datenzugriff erlaubt oder den Zugriff verwehrt.

Amati spricht damit insbesondere die Reduzierung des Papieraufwands und der damit verbundenen Bearbeitungszeiten von Banken an, die bei der Dokumentenanforderung entstehen.

Argentinische Zentralbank: Interesse an Beglaubigungskonzepten über die Blockchain

In Fachkreisen kursiert mittlerweile die Information, dass die argentinische Zentralbank an Konzepten, wie sie beispielsweise Signatura anbietet, interessiert sind.

Beispiel dafür dürfte sein, dass der Vice President der Zentralbank, Lucas Llach, sich sehr positiv zu Kryptowährungen geäußert hatte. Er sehe in diesen Technologien ein großes Potenzial in der Zukunft, dass man insbesondere im finanziellen Sektor nutzen könne. Damit wagt sich die argentinische Zentralbank auch in der Öffentlichkeit an Blockchain-Technologien und beweist als weitere Bank, dass man Blockchain-Technologien nicht mehr nur als Baustein des Bitcoin, sondern vielmehr als ganzheitliche Technologie begreift, die sich auf viele use-cases übertragen lässt.

Auch auf der lateinamerikanischen Bitcoin-Konferenz in Buenos Aires machte Tiziano M Di Biase, Managing Director des Economic Research Centers der Zentralbank, auf den Hackathon aufmerksam und rief Besucher dazu auf, selbst am Hackathon teilzunehmen.

Auf Nachfrage des Moderators, ob die Zentralbank bereits Initiative bzgl. Bitcoin zeige, entgegnete er, dass man sich derzeit mit neuen Zahlungsmethoden beschäftige. Mit dieser Aussage schließt man Kryptowährungen also zumindest nicht explizit aus.

Blockchain: Wirklich relevante Konzepte?

So erfreuend die beiden Vorzeigekonzepte, die im Zuge des Hackathons entstanden, sein mögen, so ist ihr Anteil relativ gering: Nur zwei der insgesamt knapp 40 Projekte des Hackathons beschäftigten sich mit Blockchain-Technologien.

BTC-ECHO

Englische Originalfassung von Belen Marty via CoinDesk

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