YGC: 200-Millionen-US-Dollar für aktive Blockchain-Projekte

Christopher Klee

von Christopher Klee

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Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Nach den Verheißungen des Bullenmarkts 2017 haben Krypto- und Blockchain-Start-ups im Laufe des Jahres 2018 hochskaliert. Seit der Krypto-Markt unter ihnen eingebrochen ist, bangen nun viele Unternehmen um ihre Existenz. Der neue Investment-Fonds YGC will nun dafür sorgen, dass vielversprechende Projekte den Krypto-Winter überleben – und dazu 200 Millionen US-Dollar sammeln.

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Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Tanja Giese

Der Bär steppt – und läuft Gefahr, dabei aufkeimende Blockchain- und Krypto-Start-ups zu zertrampeln. So musste sich beispielsweise die Social-Media-Plattform Steemit Ende November von fast drei Vierteln ihrer Mitarbeiter trennen. Doch auch die „Großen“ blieben nicht verschont. Mit ConsenSys kündigte eines der bekanntesten und mitarbeiterstärksten Start-ups im Blockchain-Sektor Bärenmarkt induzierte Umstrukturierungsmaßnahmen an – Entlassungen nicht ausgeschlossen.

Genau der richtige Zeitpunkt, um ein neues Investitionsvehikel für Krypto-Start-ups zu schaffen. Das findet zumindest David Johnston, ein Serial Entrepreneur aus dem (Krypto-)Tech-Sektor und derzeit unter anderem Chairman von Factom. Gegenüber Coindesk stellte Johnston sein neues Projekt vor: Yeoman’s Growth Capital, kurz: YGC.

„Wir sind ehrlich der Meinung, dass dies der perfekte Zeitpunkt ist, um eine Wachstumskapitalgesellschaft zu gründen, die all diese großartigen Technologien, die in den letzten Jahren entwickelt wurden, nutzen und dazu beitragen kann, sie in die Praxis umzusetzen und von den Verbrauchern massenhaft angenommen zu werden“,

verriet Johnston Coindesk.

Fokus auf Wachstum und Adaption

YGC will dabei den Fokus auf Start-ups legen, die sich in einem fortgeschrittenen Stadium befinden und bereits über Produkte verfügen.

„Ich betrachte das, was wir bei YGC tun, als sehr ähnlich zu Private Equity oder traditionellem Wachstumskapital. Unser Fokus liegt auf Projekten, die bereits live sind, die bereits ein Mainnet haben, die Software haben, die Produkte haben. Was sie brauchen, ist Hilfe bei Wachstum und Akzeptanz“,

so Johnston gegenüber Coindesk. Um für entsprechendes Wachstum zu sorgen, will YGC insgesamt 200 Millionen US-Dollar sammeln. Johnstons Family Office hat bereits einen unbekannten Betrag investiert. Nun sucht man nach Co-Investoren; Informationen über weitere Partner sollen nächsten Monat folgen.

Ursprünglich plante man eine größere Summe, die 200 Millionen US-Dollar seien ein Ergebnis des allgemeinen Bärenmarkts. Die Summe soll im kommenden Jahr angepasst werden – man geht bei YGC davon aus, dass dann die Institutionellen wieder mehr Kapital in den Krypto-Markt spülen.

Das könnte bereits im Januar soweit sein – falls die Bitcoin Futures von Bakkt wie geplant am 24. Januar an den Start gehen.

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