Yandex: Russicher Internetgigant interessiert sich für Bitcoins

Max Kops

von Max Kops

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Quelle: © Ivan Kruk, Fotolia

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Yandex, die größte russiche Suchmaschine, hat nun angekündigt, Bitcoins in den hauseigegenen Payment Dienst Yandex Money zu integrieren. Damit könnten Merchants in Russland auch flächendeckend Bitcoins akzeptieren.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Mark Preuss

Überraschend kommt diese Meldung, da Russland schon länger mit Bitcoins auf Kriegsfuß steht. Wie wir kürzlich berichtet haben, wurden Websites, die in Zusammenhang mit Bitcoins standen, von der Regierung gesperrt.

Yandex: Unternehmen mit Verantwortung

Da Yandex allerdings ein Unternehmen mit beachtlicher Größe ist, dürfte die Entscheidung womöglich einen Einfluss auf die Regulierung haben. Erst heute hatte die russische Regierung die Bevölkerung noch vor Kryptowährungen gewarnt.

Internetriese Yandex sieht Chancen bei Bitcoins


Im Zuge der Finnopolis FinTech Konferenz gab CEO Maria Gracheva bekannt, dass das Unternehmen an Bitcoin Payment Methoden interessiert sei. Trotzdem muss der Suchmaschinenriese auf das Okay von der Regierung warten, damit man die Geschäfte offiziell durchführen kann.

Obwohl die russiche Zentralbank kürzlich klargestellt hatte, dass der Rubel die einzige offizielle Landeswährung ist, ließ Putin verlauten, dass man Bitcoin „für bestimmte Zwecke“ einsetzen könnte.

Bitcoins werden in Russland beliebter

Während wir diesen Beitrag verfassen, zählt Yandex bereits 22 Millionen Nutzer. Täglich kommen weitere 12.000 neue Accounts dazu. Mit dem Produkt namens Yandex Payment Solution wendet sich der Internetriese und Suchmaschinenbetreiber an Online Merchants. Damit können sie neben Kreditkarten und weiteren Zahlungsmöglichkeiten auch Bitcoins akzeptieren. Zum jetzigen Zeitpunkt nehmen bereits 76.000 Merchants daran teil und geben die Vorteile an ihre Endkunden weiter.

Trotz des schlechten Rufs, den Kryptowährungen in Russland haben, interessieren sich immer mehr Menschen und Unternehmen für Bitcoins. Schuld daran könnte auch die Schließung von Bitcoin Seiten haben (BTC-Echo berichtete), mit der die Regierung offenbar das Gegenteil erreichte. Durch die mediale Aufmerksamkeit hatten viele Menschen erstmals von den Möglichkeiten von Bitcoin & Co gehört.

Originalbeitrag Russia’s Largest Search Engine Interested in Bitcoin via newsBTC
Bildquelle: Fotolia


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