Zahlungsgigant Worldpay unterstützt Bitcoin nur langsam

Mark Preuss

von Mark Preuss

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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Quelle: Pete Rizzo (CoinDesk)

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“Ich weiß nicht inwieweit es bekannt ist,” so Richie in einem Interview mit CoinDesk auf der Money20/20 in Las Vegas. “Aber wir haben einige Partner die bereits an einer Bitcoin-Lösung arbeiten.”

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Mark Preuss

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Die Antwort auf diese Frage hängt Chester Ritchie, dem Worldpay Vizepräsidenten zufolge ganz davon ab, wie man die Frage interpretiert. Bis dato hat keine interne Bitcoin-Integration in das 3,6 Milliarden US-Dollar Unternehmen stattgefunden, so Ritchie. Jedoch arbeite das Unternehmen, genauso wie viele andere Zahlungsabwickler an Schnittstellen, um den Kunden einen bestmöglichen Service zu bieten.

“Ich weiß nicht inwieweit es bekannt ist,” so Richie in einem Interview mit CoinDesk auf der Money20/20 in Las Vegas. “Aber wir haben einige Partner die bereits an einer Bitcoin-Lösung arbeiten.”


Ritchie betonte, dass BitPay und Coinbase bereits hervorragende Lösungen geschaffen haben, damit kleine genauso wie  große Unternehmen neben Kreditkartenzahlungen auch Bitcoin-Zahlungen akzeptieren können.

Chester Ritchies persönliche Meinung ist, dass man einfach abwarten muss ob sich Bitcoin und die Blockchain Technologie durchsetzten werden und ob sie genutzt werden können, um das Geschäftsmodell von Worldpay und anderen internationalen Zahlunsgabwicklern zu bereichern oder gar zu revolutionieren.

Derzeit erlangt die Technologie zunehmend Bekanntheit als Software für Datenbanken und die Vermögensverwaltung, so Richie. Hier werden täglich neue Anwendungsbeispiele getestet, nachdem sich die Zahlungsabwicklung, so Richie, teilweise als problematisch erwiesen haben.

“Ist Bitcoin die eigentliche digitale Währung, die den heutigen Zahlungsverkehr revolutionieren kann?” fragte Richie in dem Interview. “Ich stehe der Sache aufgrund der limitierten Anzahl Coins noch etwas skeptisch gegenüber. Die Menschen horten sie wahrscheinlich lieber als sie auszugeben und ich weiß nicht, ob das gut für eine Währung ist.”

Marktbeobachtung

Dennoch ist Richie begeistert von der Entwicklung, auch wenn klar ist dass er die Technologie eher als Novum ansieht oder zumindest als etwas unterhaltsames, was der praktischen Anwendung nicht ganz gerecht wird um letztendlich die Konsumenten und Unternehmen zu überzeugen.

Das bedeutet aber nicht, dass das Unternehmen nicht in kleinen Schritten auf Bitcoin zugeht. Richies Aussagen zufolge arbeitet Worlpay bereits an eine Einführung von Bitcoin in das Gateway SecureNet. Er ist sich noch nicht ganz sicher, wie das letztendlich genau aussehen werde.

Zudem arbeite Wordpay in Sachen Bitcoin eng mit dem Georgia Institut für Technologie zusammen, eine der wenigen Universitäten die spezielle Bitcoin-Kurse anbieten.

An der Universität können die Studenten bereits ihre Studentenkarte mit Bitcoin aufladen und damit im Campus Shops und Kantinen bezahlen. Zudem hat sich die Universität ihr eigenes Bitcoin-Wallet branden lassen.

Mit Hauptsitz in Atlanta arbeitet Worlpay eng mit den Technologie-Inkubatoren in Gerorgia zusammen. Hier werden beispielsweise Hackathons von dem internationalen Zahlungsdienstleister gesponsert:

“Wir haben eine `Sandbox`in der wir den Studenten unsere Software zur Verfügung stellen und sie mit uns Lösungsansätze oder Ideen für bestimmte Probleme oder Anwendungen ausarbeiten können. So halten wir uns gegenseitig auf dem neusten Stand,” so Riechie und fügte hinzu:

“Große Unternehmen sind nicht innovativ, es sind meist die Kleinen!”

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BTC-Echo


Image Source: Pete Rizzo
Englische Originalfassung von Pete Rizzo via CoinDesk
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