Western Union äußert sich zu Kryptowährungen

Sven Wagenknecht

von Sven Wagenknecht

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Sven Wagenknecht

Sven Wagenknecht ist Chefredakteur von BTC-ECHO. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn vor allem die langfristigen Implikationen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

Teilen
Alarm clock in water, waste of time concept

Quelle: © dimj - Fotolia.com

BTC10,490.35 $ 0.18%

Auf der MoneyConf in Madrid hat sich der CTO von Western Union, David Thompson, zu Kryptowährungen und zur Blockchain-Technologie geäußert.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

>

Kaum ein anderes Business ist so stark von dem Aufkommen der digitalen Währungen bedroht wie das Geschäft der Remittance-Dienstleister. Western Union ist neben MoneyGram einer der Platzhirsche im Bargeldtransfergeschäft und wegen horrender Gebühren oft in der Kritik. Doch anstatt der disruptiven Gefahr ins Auge zu blicken, verteidigt Thompson das Businessmodell von Western Union und sieht Kryptowährungen nicht als Gefahr.

Laut Thompson sind die Bargeldgeschäfte in den Entwicklungsländern nach wie vor am wachsen, während hingegen Kryptowährungen immer stärker durch Regulierungsbehörden zurückgedrängt werden. Die Anonymität sieht er dabei als eine der Hauptprobleme der Kryptowährungen.

Das große ABER

Allerdings arbeitet Western Union gerade an einer Integration mit der Kryptowährungsbörse Coinbase. Dort soll eine Web App von Western Union angebunden werden. Diese Web App soll aber nicht für Kryptowährungstransaktionen genutzt werden, sondern lediglich eine Back-End-Abwicklung für Fiatwährungen ermöglichen.


Was die Blockchain-Technologie losgelöst von den Kryptowährungen anbelangt, ist Western Union durchaus offener und sieht das enorme Potenzial, gerade wenn es um Kosteneinsparungen geht. So arbeitet Western Union an einer Blockchain-basierten Lösung für die Know-Your-Costumer-Regulatorik. Hierdurch könnten die Compliancekosten gesenkt werden, die gegenwärtig 240 Millionen US-Dollar pro Jahr betragen.

Auf die Frage, ob nicht irgendwann doch der Zeitpunkt kommen könnte, an dem sich Western Union nicht mehr vor digitalen Währungen verschließen kann,  muss selbst Thompson eingestehen, dass das irgendwann der Fall sein könnte. Allerdings betont er, dass Western Union dann für diesen Tag gerüstet sein wird.

BTC-ECHO

Englische Originalversion via Coindesk


Teilen

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Ich stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse für den Versand des Newsletters gespeichert und verarbeitet wird. Weitere Hinweise
BTC-ACADEMY

Kryptowährungen einfach kaufen und verkaufen

Ein Bankkonto, Krypto-Wallets und Trading vereint

  • Einfach, sicher und zuverlässig
  • Kontoeröffnung in nur 5 Minuten
  • Nur 1% Handelsgebühr
  • Made in Germany