binance bitcoin, Wegen Bitcoin-Rausch: Binance vor dem Kollaps

Quelle: Shutterstock

Wegen Bitcoin-Rausch: Binance vor dem Kollaps

Der Bitcoin-Rausch der letzten Tage hat zu massiven Verzögerungen auf der Trading-Plattform Binance geführt. Nachdem der Kurs von Bitcoin zunächst einen steilen Anstieg hinlegte, sackte er am Sonntag, dem 24. Februar, wieder unter die magische 4.000-US-Dollar-Marke. Der dadurch verursachte Ansturm auf die Handelsplattformen war anscheinend zu viel für Binance: Die Krypto-Börse verabschiedete sich zwischenzeitlich und war für viele Nutzer nicht erreichbar.

Es war ein turbulentes Wochenende für Bitcoin. Am Samstag, dem 23. Februar 2019, gegen 18 Uhr knackte die Kryptowährung endlich die psychologisch wichtige 4.000-US-Dollar-Marke. Danach ging es mehrere Stunden stetig nach oben – zeitweise stieg der Kurs sogar bis auf knapp 4.200 US-Dollar.

Der Höhenflug hielt allerdings nicht lange an: Am Sonntagmorgen brach der Kurs innerhalb einer halben Stunde genauso schnell wieder ein und fiel auf 3.800 US-Dollar. Viele Anleger nahmen die Talfahrt offenbar zum Anlass, schnell abzustoßen: Die weltweit größte Handelsplattform Binance verzeichnete ein Allzeithoch des Handelsvolumens und kam gar nicht mehr hinterher, die vielen Anfragen zu verarbeiten. Die Folge: massive Verzögerungen beim Traden.

Binance bricht zusammen: Bitcoin-Talfahrt führt zu massiven Verzögerungen

In einem Tweet äußerte sich Changpeng Zhao, der CEO von Binance, zu den Vorfällen. Demnach hätte das System Schwierigkeiten, während besonders hoher Aktivität effektiv zu skalieren. Deshalb hätten einige Nutzer Probleme mit der Benutzeroberfläche gehabt. Man arbeite aber daran, dieses Problem zu beheben.

Wir hatten vor ungefähr einer Stunde ein Allzeithoch auf unserer Plattform. Einige Nutzer hatten UI-Probleme [User Interface, zu Deutsch: Benutzeroberfläche] bei der Auto-Skalierung des Systems. Wir arbeiten an einer Lösung.

Ist der Krypto-Winter für Bitcoin endlich vorbei?

Bleibt die Frage: Wie geht es jetzt weiter? Einerseits legte der Kurs von Bitcoin und anderen Kryptowährungen wie Ethereum, Litecoin oder XRP am Wochenende eine Talfahrt hin. Andererseits ist das Handelsvolumen von Kryptowährungen rapide angestiegen. Es liegt derzeit bei etwa 38 Milliarden US-Dollar, was der höchste Wert seit April 2018 ist.


binance bitcoin, Wegen Bitcoin-Rausch: Binance vor dem Kollaps
[Anzeige]
Bitcoin, Ethereum, Ripple, IOTA und die bekanntesten Kryptowährungen auf Plus500 handeln. Warum Plus500? Kostenloses Demo-Konto; Mobile Trading-App; Einzahlungen per PayPal; große Auswahl an verschiedenen Finanzprodukten (Kryptowährungen, Aktien, Rohstoffe, ETFs, Devisen, Indizies).

Jetzt kostenloses Konto eröffnen

Man kann das als Indiz dafür nehmen, dass das Interesse an digitalen Währungen hoch ist und weiter zunimmt. Allerdings könnte es bedeuten, dass derzeit mehr Coins zum Verkauf stehen als es willige Käufer gibt. Plötzliche Preisstürze sorgen bekanntlich nicht gerade für gute Stimmung bei den Investoren und führen gelegentlich zu schnellen Abstoßbewegungen, bevor der Preis noch weiter sinkt.

Einige Fachleute raten daher auch dazu, einen kühlen Kopf zu bewahren und nichts zu überstürzen. Dem bekannten Experten DonAlt zufolge ist der Bärenmarkt noch nicht vorbei. In den nächsten Monaten müssten sich Investoren demnach auf Seitwärtsbewegungen beim Bitcoin-Kurs einstellen. Von einem Bullenmarkt könne man erst sprechen, wenn der Kurs über 6.000 US-Dollar steige.

Dennoch gibt es auch Anzeichen dafür, dass Bitcoin langsam, aber sicher auf dem Vormarsch ist: Die Zahl der getätigten Transaktionen steigt, es gibt immer mehr Bitcoin-Wallets und auch der außerbörsliche Handel nimmt zu. Ob und vor allem wann das alles zu steigenden Kursen führt, bleibt allerdings abzuwarten.

Mehr zum Thema:

Ähnliche Artikel

binance bitcoin, Wegen Bitcoin-Rausch: Binance vor dem Kollaps
SAP und EY unterstützen Ethereum-basierte Weinplattform
Blockchain

Track ALL the things! Getreu diesem Motto startete ein Unternehmen aus Singapur jüngst einen blockchainbasierten Marktplatz für Wein. Eine derartige Plattform ist heutzutage bei weitem kein Einzelfall mehr. Ob Trinken oder Essen, ob mit oder ohne Alkohol, immer mehr Unternehmen beginnen, die inhärenten Vorteile der Blockchain-Technologie zu nutzen.

binance bitcoin, Wegen Bitcoin-Rausch: Binance vor dem Kollaps
McDonalds, Nestlé und Co. testen Blockchain für Werbung
Blockchain

Die Blockchain Technologie hat schon in vielen Lebensbereichen für mehr Transparenz und Effizienz gesorgt. Kein Wunder also, dass die Technologie auch im Sektor der digitalen Werbung mit Mehrwert Verwendung findet. Die in Großbritannien ansässige, branchenübergreifende Organisation JICWEBS hat nun neue Teilnehmer an ihrem Blockchain-Pilotprojekt für digitale Werbung bekannt gegeben. Zu den großen Teilnehmern gehören beispielsweise Nestlé, O2 und McDonalds.

Newsletter

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Aktuell

binance bitcoin, Wegen Bitcoin-Rausch: Binance vor dem Kollaps
Offene Wallet für offenes Web: Brave 1.0 soll das Internet retten
Altcoins

Brave bringt eine neue Browser-Version heraus. Mit Brave 1.0 können zukünftig auch Nutzer von iPhone und iPad auf den Browser zugreifen, der Datenschutz und Privatsphäre verspricht. Der Ansatz von Brave könnte das Internet grundlegend verändern: Mit einem eigenen Token (BAT) können Benutzer über die Plattform Brave Rewards für Inhalte spenden – und im Gegenzug BAT für angezeigte Werbeinhalte erhalten.

binance bitcoin, Wegen Bitcoin-Rausch: Binance vor dem Kollaps
xx Coin: David Chaum kündigt Coin für quantensicheres Netzwerk an
Sicherheit

Der Kryptographie-Pionier David Chaum hat den XX Coin angekündigt. Dieser soll auf dem xx-Netzwerk laufen, das unter anderem eine quantensichere Sicherheits- und Privatsphäre-Umgebung bietet.

binance bitcoin, Wegen Bitcoin-Rausch: Binance vor dem Kollaps
SAP und EY unterstützen Ethereum-basierte Weinplattform
Blockchain

Track ALL the things! Getreu diesem Motto startete ein Unternehmen aus Singapur jüngst einen blockchainbasierten Marktplatz für Wein. Eine derartige Plattform ist heutzutage bei weitem kein Einzelfall mehr. Ob Trinken oder Essen, ob mit oder ohne Alkohol, immer mehr Unternehmen beginnen, die inhärenten Vorteile der Blockchain-Technologie zu nutzen.

binance bitcoin, Wegen Bitcoin-Rausch: Binance vor dem Kollaps
CashOnLedger im Interview: „Wir haben den Euro auf die Blockchain gebracht“
Blockchain

Oftmals fehlt es noch an Schnittstellen, um die traditionelle Bankenwelt mit der Krypto-Ökonomie zu verbinden. Genau dies möchten die Gründer von CashOnLedger ändern und haben eine Art Tokenisierungsschnittstelle zwischen Bankkonto und Wallet entwickelt. Wie der Euro auf der Blockchain funktioniert und welche Hürden noch genommen werden müssen, haben uns Serkan Katilmis und Maximilian Forster von CashOnLedger im Interview verraten.

Angesagt

Telegram schießt zurück: SEC betreibe „Ad-hoc“-Justiz
Altcoins

Im Rechtsstreit zwischen dem Messaging-Anbieter Telegram und der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC) hat Telegram nun seinerseits Vorwürfe gegen die SEC erhoben. Telegram unterstellt der SEC unter anderem, es versäumt zu haben, hinreichende Klarheit darüber zu schaffen, wie digitale Assets wie Kryptowährungen zu klassifizieren sind. Dabei führt Telegram auch Aussagen an, die von KommissarInnen der SEC selbst stammen.

Ripple: Thailand und Laos proben Sofortüberweisungen mit ILP
Blockchain

Die thailändische Bankeinheit der japanischen MUFG Bankengruppe startet grenzüberschreitende Blockchain-Zahlungen.

McDonalds, Nestlé und Co. testen Blockchain für Werbung
Blockchain

Die Blockchain Technologie hat schon in vielen Lebensbereichen für mehr Transparenz und Effizienz gesorgt. Kein Wunder also, dass die Technologie auch im Sektor der digitalen Werbung mit Mehrwert Verwendung findet. Die in Großbritannien ansässige, branchenübergreifende Organisation JICWEBS hat nun neue Teilnehmer an ihrem Blockchain-Pilotprojekt für digitale Werbung bekannt gegeben. Zu den großen Teilnehmern gehören beispielsweise Nestlé, O2 und McDonalds.

Nach Libra: Facebook führt Zahlungssystem Facebook Pay ein
Unternehmen

Facebook führt ein eigenes Zahlungssystem ein. Mit Facebook Pay können Nutzer zukünftig Transaktionen über den Messenger-Dienst und über die eigene Social-Media-Plattform tätigen. Das Zahlungssystem wird zunächst in den USA eingeführt und soll bald auf weitere Länder und Plattformen wie Instagram & Co. übertragen werden.